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In Plastikbehältern erfolgte die Bezahlung der Waren. Händler benutzten Sicherheitshandschuhe, einige Kunden trugen Mundschutz.

Freisinger halten sich an Sicherheitsmaßnahmen

Corona: Grüner Wochenmarkt feiert erfolgreiche Premiere an neuem Standort

  • Manuel Eser
    vonManuel Eser
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Der Grüne Wochenmarkt hat erfolgreiche Premiere am neuen Standort gefeiert. Auch weil sich die Freisinger diszipliniert an die Sicherheitsbestimmungen gehalten haben.

Freising– Der Grüne Wochenmarkt hat am Samstag eine erfolgreiche Premiere am neuen Standort, der Luitpoldanlage, hingelegt. Zahlreiche Freisinger nutzten die Gelegenheit, sich unter freiem Himmel mit frischen Lebensmitteln und lokalen Produkten einzudecken. Damit hat sich der Kampf der Händler gelohnt, die sich für den Erhalt des Marktes auch in Zeiten von Corona eingesetzt hatten.

Reichlich Abstand hielten die Kunden auch in den Warteschlangen. Die Marschroute lautete: Sicherheit steht in Zeiten von Corona an oberster Stelle.

Wie berichtet, wollte die Stadt den Markt vorsorglich für die kommende Zeit absagen, um damit mögliche Ansteckungsketten zu unterbrechen. Doch damit wollten sich weder die Händler des Grünen Wochenmarkts noch die des Neustifter Freitagsbauernmarkts anfreunden. In Zusammenarbeit mit der Polizei erstellte die Stadt daraufhin ein Konzept zur Durchführung der Märkte, das am Samstag erfolgreich angewandt wurde.

Auf Schildern wurden die Kunden gebeten, Waren vor dem Kauf nicht zu berühren. Die Menschen hielten sich vorbildlich an die Anweisungen.

So konnten in der geräumigen Luitpoldanlage die notwendigen Sicherheitsabstände eingehalten werden. Diszipliniert blieben die Kunden auch in den Warteschlangen auf Distanz zueinander. Die Zahlung erfolgte über Plastikbehälter, in denen das Geld den Besitzer wechselte. Auf Hinweisschildern wurden die Kunden darauf hingewiesen, Waren nicht zu berühren. Die Menschen hielten sich daran.

Da ist viel frische Luft zwischen den Einkäufern: In der geräumigen Luitpoldanlage konnten die Einkäufer des Grünen Wochenmarkts den notwendigen Sicherheitsabstand untereinander einhalten.

Marc und Steffi Thomas (beide 47) etwa waren begeistert, dass der Markt überhaupt stattfinden konnte. Da halte man sich gern an die Regeln. Auch Karl-Heinz Stadler (72) freute sich über die Möglichkeit, an den Ständen einkaufen zu können. „Den Rest des Tages werde ich jetzt im Garten arbeiten“, kündigte er an.

Zum Frühjahrsputz am Auto nutzten Richard Zipperer und Steffi Neumair die warmen Temperaturen am Samstag.

Etliche Freisinger genossen das sonnige Frühlingswetter im Rahmen der von Ministerpräsident Markus Söder angeordneten Ausgangsbeschränkungen. Daniela Fengler (53) etwa verlegte ihr Homeoffice kurzerhand in die Sonne. Richard Zipperer (41) und Steffi Neumair (38) nutzten ihr Grundstück für einen Frühjahrsputz am Auto. Marc und Steffi Thomas gingen spazieren. Als Eheleute ist ihnen das erlaubt.

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In die Sonne verlegt hat Daniela Fengler kurzerhand ihr Homeoffice.

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