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72 Stunden Tortur im TV-„Höllencamp“: Daraus hat Florian Wuildgruber ein spannendes Buch gemacht.

Der Titel des Werks: „Stop Mimimi“

Dieser Freisinger hat am TV-„Höllencamp“ teilgenommen – und darüber ein Buch geschrieben

Florian Wildgruber weiß, was Anstrengung bedeutet. Der Freisinger hat schon am Ironman teilgenommen. Dennoch waren die Challenges, die er bei der TV-Produktion „Höllencamp“ bestehen musste, eine besondere Herausforderung. 

Freising –  Florian Wildgruber (27) weiß, was Anstrengung bedeutet. Der Freisinger war Triathlet, hat am Ironman in Hawaii teilgenommen und die härteste aller Triathlon-Prüfungen auch durchgestanden. Und dennoch waren die Challenges, die er bei der Pro7Maxx-Produktion „Höllencamp“ absolvieren und bestehen musste, für den Hochleistungssportler eine besondere Herausforderung.  Wie es dem Mann, für den Aufgeben keine Option ist und der das Durchkämpfen zu einem Lebensrezept erklärt hat, bei den Strapazen im Westerwald ergangen ist, und vor allem, was er daraus für sein Leben gelernt hat, das hat er jetzt in seinem zweiten Buch niedergeschrieben. Der Titel des Werks, das am 3. Dezember auf den Markt kommt: „Stop Mimimi“.

Der Titel ist einprägsam. Und einprägsam ist auch das, was zwischen den Buchdeckeln zu lesen ist. Das ganze Werk ist eine einzige eindringliche Aufforderung an den Leser, nie aufzugeben, weiterzumachen, zu kämpfen, sich auf ein Ziel zu fokussieren. Es ist ein Buch, das mitreißt, das die Schilderungen der Torturen bei den Aufgaben im „Höllencamp“ locker und doch so eindrucksvoll nachvollziehbar auf das Leben überträgt. 17 Kapitel sind es, in denen der Autor und Speaker Wildgruber seinen Lesern erzählt, wie er 72 Stunden lang gedrillt und angeschrien, an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit – und darüber hinaus – geführt wurde. Und 17 Kapitel sind es, in denen Wildgruber das alles in Appelle an seine Leser verpackt.

Als er die Anfrage der Produktionsfirma mit „Ja“ beantwortet hatte, habe er sich auf die Challenges vorbereitet, erzählt er dem Freisinger Tagblatt. Was militärische Sondereinheiten und Spezialkräfte so leisten müssen, darauf habe er ein paar Wochen lang hintrainiert, erzählt Wildgruber. Der Mann, der das Quälen über die Schmerzgrenze hinaus kennt und kann, wusste sogleich, dass die Ausbilder – im Übrigen echte Ausbilder – einen anbrüllen, um ihn mental zu brechen. Es dauerte nicht lange, so Wildgrubers Blick zurück auf drei Tage Dauerstress, „da funktionierst du nur noch“. Aber auch dann – und dann vielleicht erst recht – muss es heißen: „Stop Mimimi“. Untertitel: „Warum Aufgeben keine Option ist“. Ein echter Wildgruber-Titel eben.

Übrigens: Wer Wildgrubers Höllentrip sehen und erleben will, wie er und seine Kameraden in der vierten Folge der Action-Reality-Show abgeschnitten haben, kann das in der Mediathek von Pro7Maxx noch immer tun (www.prosiebenmaxx.de/tv/hoellencamp).

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