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Immer häufiger könne aufgefundene Katzen nicht mehr ihren Besitzern zugeordnet werden.

Tierschutzverein

Dringender Appell an Katzenfreunde

Der Tierschutzverein Freising hat ein Problem: Immer häufiger können aufgefundene Katzen ihren Besitzern nicht zugeordnet werden. Wie in den Jahren zuvor haben die Tierschützer auch heuer wieder sehr viele Katzenbabys in ihre Obhut genommen.

Freising – Es vergehe kein Tag ohne Anrufe und E-Mails von besorgten Tierhaltern, die ihre Vierbeiner vermissen. Viele aufgefundene Tiere könnten aber leider ohne Kennzeichnung keinem Halter zugeordnet werden, berichtet der Tierschutzverein. Wer sein Tier kennzeichnen lässt und beim Deutschen Haustierregister (DHR) anmelde, habe jedoch gute Chancen auf die Rückkehr seiner Katze (Kontakt unter Tel. 02 28/ 6 04 96 35 oder im Internet unter www.registrier-dein-tier.de.

Außerdem haben die Tierschützer eine große Bitte: „Jeder Tierhalter sollte seine Katze kastrieren lassen, um so das Elend der freilaufenden Katzen zu beenden“, heißt es in der Mitteilung. Das schließe auch Wohnungskatzen ein. Es seien nicht wenige Tiere, die ausreißen und sich so unkontrolliert fortpflanzen.

Bei Katern komme hinzu, dass unkastrierte Kater ein viel größeres Revier kontrollieren und so ständig „unter Strom stehen“. Denn sie wollen instinktiv ihr Revier ständig gegen Rivalen verteidigen. Die Revierkämpfe sind sehr ruppig, und es kommt oft zu Verletzungen. So können auch für andere Katzen gefährliche Infektionskrankheiten übertragen werden.

Fazit: Die Kastration sei bei gleichzeitiger Kennzeichnung und Registrierung im Deutschen Haustierregister das Beste, was Tierhalter für ihre „Samtpfoten“ tun können.

ft

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