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Barrierefrei und verkehrsberuhigt: Der Abschnitt zwischen der Weizengasse und der Amtsgerichtsgasse in Freising ist nun saniert – und wurde am Mittwoch offiziell für die Bürger freigegeben.

Sanierung schreitet voran 

Ein Geschenk für die Freisinger Innenstadt: Dritter Bauabschnitt ist fertig

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Es ist ein echtes Weihnachtsgeschenk, das die Stadt Freising den Anliegern und Geschäftsleuten der Unteren Hauptstraße gemacht hat: Der dritte Bauabschnitt der Innenstadtsanierung ist fertig.

Freising – Das ist doch mal ein echtes Weihnachtsgeschenk, das die Stadt Freising den Anliegern und Geschäftsleuten der Unteren Hauptstraße am Mittwoch gemacht hat. Ein 2,3 Millionen Euro teures Geschenk. So hoch waren nämlich die reinen Baukosten für den dritten Abschnitt der Innenstadtsanierung, der nun offiziell freigegeben wurde. Jetzt ist Schluss mit Umwegen, Baulärm und Schmutz.

200 Bürger feiern die Freigabe

Rund 200 Bürger feierten dort mit, wo ein neuer Stadtplatz entstanden ist – nämlich vor der Sparkasse. Mit von der Partie war auch der Kinderchor St. Korbinian und sang passend zum Anlass ein Weihnachtslied.

Die Zahlen, die OB Tobias Eschenbacher vortrug, sind beeindruckend: 3000 Quadratmeter Fläche waren umgestaltet worden. 36 500 Steine mit einem Gesamtgewicht von 1300 Tonnen waren verlegt worden, was übereinander gestapelt einen 22 Meter hohen Turm mit einer Grundfläche von fünf mal fünf Meter ergeben würde. Weil die Steine aber nicht gestapelt, sondern nebeneinander verlegt worden sind, habe sich der städtische Raum verändert und die Fassaden würden in den Vordergrund treten, sagte Eschenbacher.

Die Kleinen feiern mit: Der Kinderchor St. Korbinian sang für die Besucher, die anlässlich der erfolgreich abgeschlossenen Sanierung des dritten Abschnitts gekommen waren.

Dass bei er Eröffnungsfeier so viele Fahrräder geparkt waren, freute den OB. Schließlich handelt es sich in diesem Abschnitt um einen verkehrsberuhigten Bereich, in dem alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind. Außerdem freute sich das Stadtoberhaupt, dass inzwischen auch private Hauseigentümer „nachlegen“ und ihre Fassaden sanieren. Und dann gab es noch etwas, worüber sich Eschenbacher freute und was nach seinen Worten „heute nicht mehr selbstverständlich“ sei: Zeitrahmen und berechnete Baukosten wurden eingehalten.

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Zehn Jahre sei es her, dass man das Integrierte Innenstadt-Entwicklungskonzept erstellt habe, schilderte der OB die Historie: Im März 2018 habe man mit dem Abschnitt zwischen Weizengasse und Amtsgerichtsgasse begonnen, ab Mai 2019 sei es mit der Herstellung der Oberflächen losgegangen.

Lob für Verantwortliche, Anlieger und Firma

Dafür verantwortlich zeichnete die Firma Josef Stanglmeier aus Abensberg, deren Bauleiter Wolfgang Melzer voll des Lobes war: Lob für die Verantwortlichen in der Stadt, mit denen jedes Problem innerhalb kürzester Zeit habe gelöst werden können, Lob für das „Durchhaltevermögen“ und die „Nerven aus Stahl“ der Anlieger – aber auch Lob für die eigene Firma, die die Zeitvorgabe nur ganz knapp um zwei Wochen überzogen habe. 100 Prozent Zufriedenheit während der Bauphase habe es „bei diesem Wirrwarr und Chaos“ gar nicht geben können, sagte Melzer. Dabei sei seine Firma schon mit einem „Minus“ in der Kasse gestartet, bevor noch die erste Schaufel in die Hand genommen worden sei: Zwei Mal sei er zu Besprechungen in Freising gewesen: einmal im Rathaus, einmal im Bauamt. Und prompt habe er zwei Mal einen Strafzettel bekommen.

Den kirchlichen Segen für die Straße, auf der man friedlich seiner Wege gehen und sich freundlich begegnen solle, spendeten Pfarrerin Dorothee Löser und Monsignore Peter Lederer.

Mit der Moosachöffnung geht es weiter

Komplett abgeschlossen sind die Maßnahmen noch nicht. 2020 geht es weiter: Nachdem nun knapp ein Drittel der Innenstadt umgestaltet sei, folgt laut Eschenbacher im März der „Sprung in die Obere Hauptstraße“ zur Moosachöffnung. Der Bereich am Marienplatz kann erst in Angriff genommen werden, wenn die Asamsanierung abgeschlossen ist.

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