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Alarm am Samstagabend: Schüsse in Altstadt-Nähe - 17 Streifen rücken aus

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Freiburg nach Tod von junger Studentin
Ein 48-Jähriger hat am Rande der Freisinger Altstadt etliche Schüsse abgefeuert. © Symbolbild dpa / Patrick Seeger

Ein Mann hat nahe der Freisinger Altstadt offenbar mit einer Pistole wild um sich gefeuert. Die Polizei schickte ein Großaufgebot raus.

Freising – Szenen wie aus einem Krimi: Am Samstagabend, gegen 21.50 Uhr, alarmierte ein Anwohner die Polizei, weil er im Bereich Veitsmüllerweg/Johannisstraße, wo sich unter anderem ein Kindergarten befindet, mehrere Schüsse gehört habe. 

Unmittelbar nach Eintreffen der ersten Streife konnte auch diese Dutzende Schüsse hören, berichtet die Polizei. Da weiterhin Schüsse wahrnehmbar waren, wurden weitere Streifen von allen umliegenden Dienststellen sowie ein Polizeihubschrauber hinzugezogen, um das Gebiet abzusuchen. Insgesamt waren 17 Streifen aus Freising, Neufahrn, Moosburg, Erding und vom Flughafen München beteiligt. 

Nach Schüssen in Freising: Hubschrauber im Einsatz

Aus großer Entfernung stellten die Beamten schließlich einen Feuerschein in diesem dicht bewaldeten Bereich entlang der Moosach fest, konnten allerdings aufgrund des starken Bewuchses und der Dunkelheit nicht dahin vordringen. Erst durch den Einsatz des Hubschraubers fand man einen Weg dahin zu gelangen, wo auch bereits aus der Luft eine Person vor einem Lagerfeuer liegend gesichtet worden war.

Schüsse in Freising - Mann gibt an, im Wald zu wohnen

Als die Einsatzkräfte schließlich dort angekommen waren, stellten sie einen Mann fest, der neben einem Feuer eingeschlafen war. Unmittelbar neben seiner rechten Hand lag eine Schreckschusspistole. Der offensichtlich stark angetrunkene Herr wurde schließlich geweckt und zur Sache befragt. Er leugnete, die Schüsse abgegeben zu haben, und gab an, im Wald zu wohnen, wo er sich offenbar zwei Holzhütten zu eigen gemacht hatte. 

Nach Schüssen am Rande der Freisinger Altstadt: Drogen und Waffen gefunden

Bei der folgenden Absuche konnten in den Hütten diverse Munition und leere Patronenhülsen aufgefunden werden. „Weiterhin konnten 40 Gramm Marihuana, ein Wurfstern, ein Kampfmesser, sowie zwei frisch gefangene Forellen sichergestellt werden“, heißt es im Polizeibericht. Aufgrund der Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Waffengesetz und das Strafgesetzbuch (Fischwilderei), wurde der 48-jährige gebürtige Freisinger vorläufig festgenommen.

Auch in München ist ein Schuss gefallen. Erst ein Krankenhausbesuch führte die Polizei auf die richtige Fährte. Im Februar 2020 fallen Schüsse vor dem Tempodrom: Ein Toter und mehrere Verletzte bei Auseinandersetzung in Berlin.

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Zu einem besonderen Einsatz musste die Freisinger Polizei ausrücken, als in der Poststelle des Arbeitsamtes ein seltsamer Brief entdeckt wurde. Beim Öffnen rieselte weißes Pulver heraus. Eine Spezialeinheit untersuchte die Substanz. 

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