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Schmerzhafter Zapfenstreich: Nach einem Biergarten-Aufenthalt stürzte ein Echinger (51) mit dem Rad.

In Klinikum eingeliefert

Echinger feiert Gastro-Restart zu exzessiv - und kippt vom Rad

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Offenbar hat sich bei einem 51-Jährigen aus Eching zu viel Durst im Lockdown angesammelt. Den Restart der Gastro feierte er jedenfalls exzessiv - bis zum bitteren Ende.

Den Restart der Gastro hat ein Echinger (51) offenbar zu exzessiv gefeiert. Nach dem Besuch des Biergartens der Stoibermühle schwang er sich am Montag pünktlich zum Zapfenstreich um 20 Uhr auf seinen Drahtesel, um sich auf den Weg nach Hause zu machen, Weit kam er allerdings nicht. Denn: „Zum Fahrradfahren hatte er deutlich zu viel Alkohol zu sich genommen“, berichtet die Polizei Freising. 

Noch auf dem Gelände der Stoibermühle stürzte er. „Dabei verletzte er sich nicht unerheblich“, teilt die Polizei mit. „Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Den 51-Jährigen erwartet daher ein Strafverfahren wegen Trunkenheits im Verkehr. Er wurde zur Behandlung seiner Verletzungen ins Krankenhaus Schwabing gebracht.

Auch zwei weitere Radfahrer stürzen

Kein Alkohol war bei zwei weiteren Radfahrern im Spiel, die am Montag ebenfalls zu Sturz kamen. Zuerst fiel eine 26-Jährige aus Hallbergmoos gegen 11.15 Uhr auf der Ismaninger Straße in Freising beim Abbiegen vom Rad, blieb aber unverletzt. Nicht ganz so glimpflich lief es bei einem Freisinger (60) ab, der auf der abschüssigen Veit-Adam-Straße gegen 13.30 Uhr stürzteDer Radfahrer erlitt diverse Schürf- und Platzwunden sowie Prellungen, er kam zur Behandlung ins Klinikum Freising.

Aus diesem Anlass appelliert die Polizei dringend an alle Radfahrer, bei Touren stets einen Hhelm zu tragen. „Denn ein solcher kann im Falle eines Sturzes Kopfverletzungen verhindern oder zumindest abmildern.“ Allerdings könne es auch trotz Helm zu einem Verkehrsunfall oder Sturz kommen, deshalb gelte immer: „Augen auf im Straßenverkehr!“

Lesen Sie auch: Schön war’s beim Biergarten-Neustart – aber viel zu früh Schluss. Passanten finden Schwerverletzten an der Autobahn – Polizei schließt Straftat nicht aus. „Wir fühlen uns schon wie Zirkusdompteure“: Schulleiterin sieht Situation weiter kritisch.

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