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Die Frauen des Echinger Dreig’sang (l.) erzählten mit ihren traditionellen Liedern von der Herbergssuche und den Hirten. 

Konzert in St. Valentin

Ein Leuchten in Altenhausen: „Musik zur Adventszeit“ ergreift Zuhörer

Das Christfest ist ganz nahe, wenn in der Altenhausener Filialkirche St. Valentin die „Musik zur Adventszeit“ erklingt. Die Zuhörer ließen sich gerne verzaubern.

Altenhausen – Das Christfest ist ganz nahe, wenn in der Altenhausener Filialkirche St. Valentin die „Musik zur Adventszeit“ erklingt. Am Vorabend zum vierten Advent hatte sich die Kirchengemeinde zusammengefunden, um sich miteinander auf die nahende Ankunft des Gottessohns vorzubereiten.

Ganz fein, so wie es in dem kleinen Freisinger Stadtteil der Brauch ist, war auch heuer die Auswahl der Darbietungen. Harmonisch und gefühlvoll griffen die Musiker der „Fürstlichen Saitenmusik“ in ihre Instrumente. Hackbrett, Gitarre und Bratsche wiegten das „Christkindl“ mit ihren traditionellen bayerischen Weisen sanft in den Schlaf. Sehr passend, da sich die Musiker gleich neben der großen Krippe aufgebaut hatten, die in der Adventszeit vor dem Seitenaltar der Kirche aufgebaut ist.

Die Frauen des Echinger Dreigesangs standen da natürlich nicht nach. Ihre mehrstimmigen bairischen Lieder erzählten von der Herbergssuche und den Hirten. „Advent is a Leucht‘n – A Licht in da Nacht“ klang durch den Kirchenraum.

Dass es aber nicht immer nur die Lieder mit lokaler Färbung sein müssen, die Weihnachten besonders machen, bewiesen die jungen Damen des Freisinger Vokalensembles Chiave. Sangeskunst auf höchstem Niveau war es, als sie moderne Kirchenmusik, aber auch solche aus vergangenen Jahrhunderten interpretierten. Das Neufahrner Saitentrio untermalte den Abend instrumental.

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Die zur Andacht passenden Texte hatte Franz Dohnal vorbereitet. Dass die Erde nicht gewesen sei, noch der Himmel oben, dass Gott alles aus dem Nichts geschaffen habe, war zu hören. Im Wort Gottes liege das Leben. Und das solle man doch selbst auch öfter beherzigen, meinte der Sprecher. Sich öfter Geschichten zu erzählen vom Kind etwa, dessen Geburt an Weihnachten gefeiert wird.

Ganz still war es zum Schluss, als Annemarie Kastlmeier ansetzte, um die Orgel auf der Empore erklingen zu lassen. Gemeinsam wurde das Gotteslob „Macht hoch die Tür“ angestimmt. Eine besinnliche Feier, die die Gläubigen im Kirchenschiff sichtlich genossen. Maria Martin

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