+
Freuen sich schon auf ein besonderes Spektakel im Luther-Jahr: Das Organisationsteam mit Machern und Mimen.

Luther-Jahr

Ein Sommerfest im „Schwarzen Kloster“

  • schließen

Im Rahmen des großen Reformationsjubiläums bringt ein Team um Pfarrerin Barbara Hoffmann herum ein „Update“ von Luthers Sommerfest als Luther-Spektakel auf die Bühne. Die Besucher werden ein historisches Spiel erleben: mit Darstellern des Pallotti-Theaterensembles Opodeldok, mit Tänzern von Sir John’s Delight und aus dem Camerloher-Gymnasium, mit alter Musik des Ensembles Compagnia Cinquecento (Leitung Christoph Eglhuber), mit originalen Liedern aus der Lutherzeit – und mit einer Gauklertruppe der Zirkusgruppe Freising erleben. Und das alles in historischen Gewändern.

Freising – 2012 war das „Lutherjahr der Musik“. Barbara Hoffmann und ihr Team aus Schauspielern, Musikern und Tänzern stellte damals ein Spektakel auf die Beine, das Martin Luther und die Musik seiner Zeit – und seine Haltung zur Musik – in den Mittelpunkt rückte: „Luthers Sommerfest“. Jetzt, im Sommer 2017, gibt es eine Neuauflage. Man erlebt ein fiktives Sommerfest im Hause Luther, wie es vielleicht tatsächlich einmal stattgefunden haben könnte: die Lutherin und ihre Helferinnen, ihre „Muhme“ (Tante) Lene und eine kleine Verwandte, die „Anna“ genannt wird, stellen Sitzgelegenheiten in den Garten und fangen an, den Tisch zu decken. Luthers Freund und Mitstreiter Philipp Melanchthon, der „praeceptor germaniae“, also der „Lehrer Deutschlands“, kommt als erster in den Garten, gefolgt von einer Schar Kinder. Dann erscheinen Luther und weitere Gäste. Zur Hochzeit haben die Luthers das „Schwarze Kloster“ – so genannt nach den es vormals bewohnenden schwarz gekleideten Mönchen – von Kurfürst Friedrich dem Weisen als Wohnstatt überlassen bekommen. Dort gibt es viel Platz: Im Hause Luther wohnen von Anfang an viele bedürftige Verwandte, weitere „entlaufene“ Nonnen und Studenten. Die Lutherin betreibt eine „Bursa“, das heißt sie gibt Studenten Herberge. Diese Studenten und Theologen, die zum Teil auch an der Universität Wittenberg unterrichten, finden sich ständig in wechselnder Besetzung am Tisch Luthers ein – so auch an diesem Abend. Dazu kommen Bürger Wittenbergs, allen voran der Apotheker und Maler Lucas Cranach mit seiner Frau Barbara, aber auch Leonhard Koppe, der der Lutherin zur Flucht aus dem Kloster Nimbschen verholfen hatte, sowie Johannes Bugenhagen und Kaspar Glatz. 

Gut zu wissen

Ganz wichtig: die Aufführungstermine, für die es noch Karten in der Touristinfo in Freising gibt. : Freitag/Samstag, 14./15. Juli, um 20.30 Uhr Camerloher-Gymnasium Freising (Wippenhauser Straße 51) sowie am Donnerstag, 20. Juli, um 20.30 Uhr im Kardinal-Döpfner-Haus.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

„Fahrgerädert und verschreckelt“
Das Camerett-Team um ihre neue Spielleiterin Susanne Röpcke hatte sich auch heuer wieder mächtig ins Zeug gelegt und viele pointierte sowie hintergründige Nummern, …
„Fahrgerädert und verschreckelt“
Aufbruch und Umbruch in Freising
Das Freisinger Stadtarchiv präsentiert jetzt 80 Fotomotive, die prägnant und ausdrucksstark das Freising des frühen 20. Jahrhunderts wiedergeben. Am morgigen Donnerstag, …
Aufbruch und Umbruch in Freising
Neues Pflaster lässt keine Ausreden mehr zu
Bei strahlendem Sonnenschein wurde die neuen Bahnen des Echinger Stockschützen-Vereins im Freizeitgelände eingeweiht. Umrahmt von einem Ensemble des Musikvereins St. …
Neues Pflaster lässt keine Ausreden mehr zu
Querfeldein-Tour endet zweimal „unter Wasser“
War die Geschichte vom E-Mobil-Fahrer, der auf den Sport- und Tennisplätzen der SG Eichenfeld seine Runden drehte unglaublich, so wird diese doch getoppt von der …
Querfeldein-Tour endet zweimal „unter Wasser“

Kommentare