AfD-Eklat vor Sachsenwahl: Klage wegen Kandidatenliste gescheitert 

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Hochdekoriert sind Stefan Knoll (M.) und Bernhard Clement (rechts daneben) bereits. Jetzt bekamen sie von Landrat Josef Hauner (r.) auch noch das Ehrenzeichen am Bande samt Urkunde überreicht. Da freuten sich auch THW-Ortsbeauftragter Michael Wüs t (2. v. l. ) und Neufahrns zweiter Bürgermeister Hans Mayer (l.). 

Ehrenzeichen am Bande

Ein Spitzenduo beim Technischen Hilfswerk

Sie setzen sich beim Technischen Hilfswerk (THW) Freising seit 25 Jahren für die Sicherheit ihrer Mitmenschen ein. Sie helfen in Notlagen und sind beinahe rund um die Uhr einsatzbereit: Bernhard Clement (36) und Stefan Knoll (44). Ihnen überreichte am Montag Landrat Josef Hauner im Namen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann das Ehrenzeichens am Bande für langjährige Dienstzeit.

Freising –  Bernhard Clement entstammt einer THW-Familie: Sein im Sommer diesen Jahres verstorbener Vater Ludwig war und sein älterer Bruder Martin ist aktives Mitglied des Hilfswerks. Clement trat am 1993 der Jugendgruppe des THW Freising bei, in der er bis 1999 aktiv war. Landrat Hauner: „Schon früh zeigten sich sein großes handwerkliches Geschick und sein Interesse an Technik.“ Deshalb wechselte er in den aktiven Dienst des Ortsverbands über und begann seine Grundausbildung, die er im 1999 abschloss. Danach wechselte der Freisinger in die zweite Bergungsgruppe im ersten Technischen Zugs – bis heute ist er dieser Einheit treu geblieben. Auf Grund seiner hohen fachlichen Kompetenz wurde Bernhard Clement bereits im Juni 2003 zum Truppführer berufen und an der THW-Schule dafür ausgebildet. Seither ist er regelmäßig als Gruppenführer der Technischen Hilfe auf Verkehrswegen (THV-Dienst) im Einsatz und hat in dieser Funktion viele jüngere Helfer zu THV-Führungskräften ausgebildet. Seit März 2003 wurde der Ehrenamtliche zum Prüfer sowie Prüfungsleiter ausgebildet und ist seither auch Atemschutzgeräteträger. Im September 2007 schließlich wurde Clement schließlich zum Gruppenführer der zweiten Bergungsgruppe berufen und führt seitdem diese Einheit mit 18 Helfern.

Sein Engagement wurde mehrfach ausgezeichnet: Er bekam die Bundesflutmedaille 2002 für seinen Einsatz beim Oderhochwasser in Magdeburg, das THW-Helferzeichen in Gold, das THW-Helferzeichen in Gold mit Kranz, den Fluthelfer-Pin Bayern und die Bundesflutmedaille 2013 für Unterstützung beim Donauhochwasser in Deggendorf. Zudem gab es die Jahresurkunde für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft.

Stefan Knoll aus Fürholzen kam im Dezember 1993 über die Verpflichtung zum Ersatzdienst (statt Wehrdienst) im Alter von 19 Jahren zum THW Freising. Nach seiner Grundausbildung wechselte Stefan Knoll auf Grund seiner Ausbildung als Elektriker in die damalige Fachgruppe Infrastruktur, die später zur Fachgruppe Beleuchtung gewandelt wurde. 1998 wurde Knoll Truppführer der Fachgruppe. Im März 2003 wechselte er nach einer Ausbildung als Truppführer in den Technischen Zug. Letzteren leitet er bis heute. Seine soziale Kompetenz bewies er zudem von 1999 bis 2006 als Helfersprecher. Stefan Knoll war bei allen großen Einsätzen der vergangenen Jahre dabei – etwa beim Donauhochwasser 2013 oder der Explosion der Raffinerie in Vohburg in diesem Jahr.

Seine fachliche Expertise als Elektriker war im Jahr 2000 im größten Auslandseinsatz des Landesverbands Bayern in Frankreich Gold wert. Insgesamt 15 Helfer des THW Freising waren 14 Tage im Großraum Limoges im Einsatz, um nach dem Orkan Lothar behelfsmäßig die flächendeckend zerstörte Stromversorgung wieder herzustellen. Dafür wurde Stefan Knoll mit dem Einsatzzeichen Ausland ausgezeichnet.

Knoll ist zudem hochdekoriert: Er bekam das THW-Helferzeichen in Gold (1996), das THW-Helferzeichen in Gold mit Kranz (2002), den Fluthelfer-Pin Bayern (2013), die Bundesflutmedaille 2013 für seinen Einsatz beim Donauhochwasser Deggendorf sowie die Urkunde für 25-jährige THW-Mitgliedschaft.  ft

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