Der BRK Kreisverband und der Johanniter Ortsverband Allershausen leisten als Betreiber des Impfzentrums des Landkreises Freising großartige Arbeit, lobte das Landratsamt.
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Der BRK Kreisverband und der Johanniter Ortsverband Allershausen leisten als Betreiber des Impfzentrums des Landkreises Freising großartige Arbeit, lobte das Landratsamt.

Rund 25.000 Impfungen

Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann: So liefen die ersten drei Monate Corona-Impfung im Kreis Freising

Seit dem 27. Dezember wird im Kreis Freising geimpft. Nach drei Monaten ist es Zeit für eine erste Bilanz.

Landkreis – „Seit drei Monaten leisten der BRK Kreisverband Freising und der Johanniter Ortsverband Allershausen als Betreiber des Impfzentrums des Landkreises Freising großartige Arbeit: Entsprechend den Impfstofflieferungen, die der Landkreis erhält, arbeiten die Kräfte des BRKs und der Johanniter nahezu ununterbrochen, auch an den Wochenenden, von früh morgens bis in die Abendstunden.“ Das meldete am Freitag Landratsamts-Pressesprecherin Eva Zimmerhof.

„Dazu zählt neben der medizinischen Versorgung und menschlichen Betreuung der Impflinge der enorme Verwaltungsaufwand mit der Taktung der Termine passend zu den jeweiligen Impfstoffen und deren Lieferungen. Doch durch eine gelungene Organisation sind in unserem Landkreis bisher keine Impfdosen liegen geblieben“, so Zimmerhof weiter.

Die Zahlen

Zimmerhof weiter: „Mit rund 25 000 Coronavirus-Impfungen haben BRK und Johanniter im Auftrag des Landratsamts bereits Menschen versorgt. Seit dem 27. Dezember 2020 bis Freitag, 26. März 2021, haben 16 660 Landkreisbürger ihre erste Impfung erhalten, 8219 bereits ihre zweite.“

Der Ablauf

Zunächst wurden gemäß den Regierungsvorgaben die Alten- und Pflegeheime durch mobile Impfteams versorgt. In drei Durchläufen impften BRK und Johanniter 1069 Bewohner je zweimal. Dann folgten die Impfungen für alle über 80-jährigen Landkreisbürger. Diesen Personenkreis hatte das Landratsamt per Brief angeschrieben und um Rückmeldung gebeten (wir berichteten mehrmals) – schon im Dezember vergangenen Jahres, noch bevor die Impfsoftware einsatzklar war. Über ein Callcenter wurden die Senioren zu ihren Terminen eingeladen. Die Pressesprecherin resümiert: „Fast alle Angehörigen dieser Altersgruppe sind nun bereits zumindest erstversorgt. 7073 über 80-jährige haben die erste Impfung erhalten, 4397 die zweite Impfung. Die Übrigen werden in den kommenden Wochen zweitgeimpft.“ Und: „Etwa 500 Impfwillige hatten bei ihrer Anmeldung indes vergessen wichtige Kontaktdaten anzugeben. Die Hälfte von ihnen wurde bereits erreicht, hinter gut 250 recherchiert das BRK noch hinterher, um auch diesen Bürgern eine Impfung zu ermöglichen.“ Neu ist: „Ab 1. April werden nun auch die Hausärzte Impfungen gegen das Coronavirus verabreichen und damit den Impffortschritt nochmal ein großes Stück voranbringen.“

Der Aufruf

Das Landratsamt Freising ruft weiterhin alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger im Landkreis dazu auf, sich über das Onlineportal BayIMCO (www.impfzentren.bayern) für die Impfung gegen das Coronavirus anzumelden. Zur Anmeldung sind alle Bürger aufgerufen, ganz gleich welchen Alters (ab 16 Jahren), welchen Beruf sie ausüben, und ob sie eine Vorerkrankung haben oder nicht. Für einen erfolgreichen Impffortschritt müssen möglichst viele Bürger registriert sein, damit die Impfbereitschaft im Landkreis erfasst und die Termine entsprechend organisiert werden können.

Die Info-Seite

Anfang des Jahres hat der Landkreis Freising die Initiative „Ein Stich – Für dich und mich“ gestartet, um über die Coronaimpfung aufzuklären und um über die Webseite www.ein-stich.de Antworten auf offene Fragen zu geben. Die Landkreisbürger finden hier alle aktuellen Informationen zu Impfablauf, zu den jeweils verwendeten Impfstoffen, möglichen Nebenwirkungen, Anmeldungsmöglichkeiten und zur Priorisierung der Impfwilligen. Bei Fragen zur Impfung besteht auf www.ein-stich.de jederzeit die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme. Wie die Coronaimpfung genau abläuft, zeigt ein Video auf der Webseite. Außerdem können sich Nutzer www.ein-stich.de vorlesen lassen. Durch die Vorlesefunktion ist die Webseite barrierefrei und bietet zugleich eine Übersetzung in 18 verschiedene Sprachen wie etwa Arabisch, Englisch, Spanisch, Französisch oder Mandarin Chinesisch. ft

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