Café Central in der Freisinger Altstadt schließt

Das Ende einer Kaffeehaus-Ära

Sonntag, 26. Februar 2017: Cafétier Peter Sonnauer (55) sperrt zum letzten Mal sein Café „Central“ in der Freisinger Innenstadt gegenüber des Kriegerdenkmals auf. Damit wird eine Ära in der Freisinger Gastronomie zu Ende gehen.

Bis dahin wird zwar noch viel Wasser die überdeckelte und später geöffnete Moosach hinunterfließen. Fakt ist allerdings, dass Sonnauer sein Café verkauft (hat) – so viel ist ihm gerade noch zu entlocken. Ansonsten bewahrt der Geschäftsmann jedoch Stillschweigen. „Wir haben das so vereinbart“, so sein Kommentar. Sonnauer hatte bis vor kurzem zusätzlich auch noch den Hofbrauhauskeller am Lankesberg betrieben. Mit dem „Central“ schließt eines der schönsten Kaffeehäuser in der Domstadt. Aber, und hier schießen die Spekulationen ins Kraut, einen gastronomischen Betrieb wird es wohl auch weiterhin in der Oberen Hauptstraße 24 geben. Als Käufer des Café Central wird die Augustiner-Brauerei genannt. Sie ist die älteste noch bestehende Brauerei in München. Und sie ist bekannt dafür, dass man dort schon mal Geld in die Hand nimmt und erworbene Wirtschaften auf Vordermann bringt. So wird auch im Fall des Café Central bereits diskutiert, dass die Münchner Brauerei vor allem im hinteren Bereich des Gebäudes mit einer großzügigen Küche und weiteren Gasträumen sowie einer Sonnenterrasse aufwarten könnte. Das Café liegt mitten im Zentrum, in das eine Top-Gaststätte gut passen würde. Peter Sonnauer hatte sein Café 1986 von Erich Haller erworben, dessen Familie 30 Jahre zuvor die Gaststätte übernommen und zum Café umgebaut hatte. Erich Haller lebt in San Diego.

Heinz Mettig

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