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Fleißige und begabte Spargelschäler: Spargelkönigin Lena Hainzmair mit (v. l. ) Ursula Wurzer-Faßnacht und Ralf Daumann (beide Studentenwerk), Hochschulpräsident Eric Veulliet, Vizepräsident Carsten Lorz und Kanzler Johann Schelle.

Eric Veulliet Sieger beim Spargelschälen

Der Präsident schaltete den Turbo ein

Es ging um Ehre, Ruhm und Genuss – vor allem aber um Spaß. Denn es war schon eine Gaudi, den Präsidenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) einmal als Turbo-Spargelschäler zu erleben. Neben der amtierenden Spargelkönigin Lena Hainzlmair und weiteren prominenten Mitstreitern schlug sich Eric Veulliet glänzend: Er wurde Schäl-Champion.

Freising – Anlass des gestrigens Wettschälens waren die Spargelwochen in den Mensen des Studentenwerks München. Jedes Jahr im Mai steht frischer Spargel auf dem Speiseplan. Neben den Klassikern mit zerlassener Butter und Sauce Hollandaise kreieren die Küchenchefs dann neue Variationen wie Grünes Spargelcurry oder Spargelsalat mit Mozzarella, Kirschtomaten und Basilikumvinaigrette. Und gestern gab’s sogar Spargel „au président“ – die Stangerl fein gebraten.

Jener „président“ unterstützte gestern zusammen mit Vizepräsident Prof. Carsten Lorz, Kanzler Johann Schelle und der Studentenwerk-Geschäftsführerin Ursula Wurzer-Faßnacht das Mensa-Team bei der Essenszubereitung und Essenausgabe. Doch kein Spargelgenuss ohne vorherige nervige Schälerei. Und da wurde es richtig spannend, da schon im Vorfeld eifrig debattiert wurde, ob’s der vielfach begabte Präsident auch hier „drauf“ hat. Und er hatte.

Veulliet, bekennender Hobbykoch, schälte gestern nicht seine ersten Stangen – das war sofort zu sehen. Groß war der Vorsprung nicht, aber der Präsident, der in mehreren Runden als Erster „fertig“ rufen konnte, ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Dass Spargelkönigin Lena Hainzlmair hinterher stichelte, sie habe Veulliet gewinnen lassen, konnte an dem Triumpf nichts mehr ändern. Anschließend ging’s dann an die Zubereitung der Spargel-Köstlichkeiten – und nach der Essensausgabe lief allen das Wasser im Munde zusammen.

Übrigens: Gewachsen ist der verwendete weiße Spargel in Schrobenhausen, also einem der Top-Anbaugebiete. Daher dürfen die Gerichte auch mit dem EU-Siegel „g.g.L.“ (geschützte, geographische Lage“) gekennzeichnet werden. Das Studentenwerk, so wurde gestern betont, bezieht seine Lebensmittel generell nach Möglichkeit aus der Region und möchte so die Produzenten in der Umgebung stärken.  hob

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