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Auch kunsthandwerklich konnte man sich auf dem Uferlos austoben.

Das Uferlos-Festival: Erste Bilanz

Stimmung so gut wie noch nie!

Freising - Sie waren am Verzweifeln: Bei minus 1 Grad und im Schneefall haben Vipo Maat, Michi Kasper und Thomas Sedlmeier gegen Ende April die Bierbänke aufgestellt. Angesichts dessen, welche Gedanken dem Trio der Uferlos-Macher da durch den Kopf gingen, fällt nach zehn Tagen Uferlos-Festival die Bilanz gut aus.

Das schlechte Wetter von Sonntag bis Dienstag und die kühlen Abende sorgten dafür, dass man das sehr gute Uferlos-Jahr 2015 nicht ganz erreichte, die anderen Tage und die Wärme am Nachmittag bedeuteten aber, dass man doch wesentlich besser lag als 2014 & Co. Und vor allem: Es war, das bestätigen alle Drei unisono am Samstagabend im Gespräch mit dem FT, wieder ein sehr sehr friedliches Uferlos. „Das Schlimmste, das passiert ist, war, dass einer Bedienung ein Tablett mit 20 Weißbier heruntergefallen ist“, erzählt Kasper. Im Kaffeehauszelt gab’s – wer hätte es gewusst? – Glühwein. „Wir waren eben auf alles vorbereitet“, sagt Sedlmeier. Und das zahlt sich offenbar aus. Denn das Festivalpublikum werde von Jahr zu Jahr noch gemischter. Extra für das Uferlos kommen inzwischen Gäste aus Stuttgart und Italien. Und die Stimmung in den Zelten – wohl noch nie war sie so gut wie heuer, meint Kasper. Das gesamte Uferlos-Team, das den Laden schmeißt, sei heuer so gut gewesen wie noch nie. Inzwischen sei man eben eingespielt, jeder wisse genau, was zu tun ist. Auch wenn nach dem sechsten Festivaltag „die Konzentration nachlässt und man ein bisschen schimpfen muss“, wie Sedlmeier mit einem humorigen Augenzwinkern verrät. Und dass die „Standler“ immer wieder auf den Markt der Möglichkeiten kommen, sei doch das größte Lob für das Uferlos, ergänzt Vipo Maat. Verbesserungen? Na klar, immer doch, so Maat: Nächstes Jahr wird man noch mehr auf Müllvermeidung achten. Und dass mal kurzfristig die Weißbiergläser ausgehen wie am Freitag, soll nicht mehr passieren, verspricht Sedlmeier. Mit der Stadt und wegen der Wertschätzung des Festivals durch OB Tobias Eschenbacher ist alles palletti. „Man hat sich aneinander gewöhnt“, sagt Kasper. Und: „Ich glaube, man mag sich sogar.“

Andreas Beschorner

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