In der S-Bahn

Exhibitionist masturbierte vor drei Mädchen - er ist kein Unbekannter für die Polizei

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Nach langwierigen Ermittlungen konnte die Bundespolizei eine exhibitionistische Handlung vom 12. März in einer S-Bahn im Bereich Freising aufklären.

Freising/Landkreis Dachau - Der damals Unbekannte stieg am 12. März am Bahnhof Freising in die S-Bahn ein. Er hatte einen Hund, einen Jack Russel, dabei. Der Mann nahm aber nicht sofort Platz - er ging durch das Abteil und stellte sich im Eingangsbereich mit Blickrichtung zu einer Frau auf. Dabei entblößte er sein Geschlechtsteil und begann daran zu manipulieren, wie es seitens der Polizei heißt. Da die unbekannte Frau jedoch mit ihrem Smartphone beschäftigt war und den Mann offensichtlich nicht mitbekam, ging er einige Meter weiter und nahm Blickkontakt auf zu einer 16-Jährigen aus dem Landkreis Freising, die in einer Vierer-Sitzbank saß.

Vor ihr spielte er weiter an sich herum - dieses Mal hatte er sein Geschlechtsteil noch in der Hose. Als die 16-Jährige in Pulling ausstieg, blieb der Mann an der Türe stehen, stand zur Tür gewandt, entblößte sein Geschlechtsteil und onanierte in der fahrenden S-Bahn bis zu Ejakulation. Dabei suchte er erneut Blickkontakt - dieses Mal zu zwei Mädchen im Alter von 14 beziehungsweise 15 Jahren aus dem Landkreis München und dem Landkreis Freising. Beide saßen in einem Vierer-Abteil. 

Videoaufzeichnungen führen zu einem Mann aus dem Raum Dachau

Die junge Frau aus Unterschleißheim fotografierte neben den Tatortspuren auch den Unbekannten nach dem Ausstieg beim Halt in Neufahrn mit ihrem Smartphone. Zudem erstattete sie bei der Polizei in Freising Strafanzeige.

Nach Auswertung der Videoaufzeichnung der S-Bahn richtete sich der Tatverdacht der ermittelnden Bundespolizei gegen einen 34-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Dachau. Der ins Visier der Ermittlungen geratene Mann war seit 2006 bereits mehrmals wegen Sexualdelikten und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich in Erscheinung getreten und den Beamten in Freising bekannt.

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landshut wurde auf Beschluss des Amtsgerichtes Landshut am Mittwochmorgen die Wohnung des Tatverdächtigen durchsucht. Dabei wurde bei dem 34-Jährigen Tatbekleidung sichergestellt. Der Mann war bei der Bundespolizei zudem geständig, die Tat am 12. März in der S-Bahn begangen zu haben.

Zu merkwürdigen Mitteln griff auch ein Exhibitionist in Murnau. Er imitierte Vogelgeräusche, um auf sich aufmerksam zu machen, wie merkur.de berichtete.

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