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Besinnliche Weisen: In der „Adventlichen Stunde“ der Familienmusik Meindl gab die Sängerrunde des Alpenvereins gefühlvolle Lieder zum Besten. 

Adventliche Stunde 

Familienmusik Meindl begeistert in der Wieskirche – und unterstützt guten Zweck

Klänge, die das Warten versüßen: Die Familienmusik Meindl begeisterte mit ihrer „Adventlichen Stunde“ in der Wieskirche bei Freising - und unterstützte gleichzeitig einen guten Zweck.

Freising – Sie ist eine der Höhepunkte in der Vorweihnachtszeit: die „Adventliche Stunde“ der Familienmusik Meindl in der Wieskirche. Traditionell zum dritten Advent ließ die sechsköpfige Familie gemeinsam mit den Flitzinger Bläsern und der Sängerrunde der Freisinger Sektion des Alpenvereins gefühlvolle Weisen erklingen. Besonders schön waren die besinnlichen Texte, die Max Lehmer vortrug.

„Jetzt fangen wir zum Singen an, halleluja“: Das Lied aus der Herbergssuche stand am Beginn der festlichen Stunde. „Ein Stern so hell als wia die Sunn, steht übern Buchenroan. Und neamd geht aussa von der Stub‘n, halleluja.“ Für die Freisinger galt das, was in der volkstümlichen Weise besungen wird, an diesem Abend wohl nicht. Viele hatten sich auf den Weg zur Wieskirche gemacht, um gemeinsam mit den Sängern und Musikanten ein Licht anzuzünden, das, wie Theo Meindl sagte, „uns durch die letzte Woche vor Weihnachten begleiten soll“.

Advent sei nicht gleich Weihnachten, meinte Lehmer. Advent sei die Zeit des Wartens. Und das Warten habe man in unserer schnelllebigen Zeit verlernt. „Man möchte alles sofort haben“, so der Sprecher. Doch das Glück lasse sich nicht erzwingen. Wirklich große Dinge kämen von selbst und seien ein Geschenk. Getreu diesem Motiv hatte auch die Sängerrunde des Alpenvereins ihre gefühlvollen Weisen ausgewählt, zum Beispiel das geistliche Volkslied „Es wird ein Stern aufgehen“. Passend dazu gab es die Geschichte vom kleinen Stern. „Desidorio“ hatte sich verflogen und war unfreiwillig zum Stern von Bethlehem geworden, der den Hirten und den Weisen aus dem Morgenland den Weg zur Krippe wies. Das Hirtenlied „Was is dös für a Röt‘n“ unterstrich dieses Bild musikalisch.

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Schluss des Abends und Höhepunkt war der gemeinsam gesungene Andachtsjodler, in den die Zuhörer einstimmten. Die Weihnachtsbotschaft nimmt die Familienmusik Meindl wörtlich. Denn Der Erlös aus den Spenden, insgesamt 445 Euro, ist auch heuer für den guten Zweck. Ein Teil kommt der Tagblatt-Aktion „Menschen in Not“ zugute.

Maria Martin

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