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Eine Spende zum Auftakt: Die beiden Uferlos-Geschäftsführer (v. l.) Thomas Sedlmeier und Vipo Maat überreichten Sabine Daude, Botschafterin von International Justice Mission, einen Scheck über 500 Euro. 

Zehn Tage lang

Freising feiert! Das war der Auftakt für das Uferlos-Festival 2019

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Es geht los: Am Donnerstag wurde das elfte Uferlos-Festival in Freising vorab eröffnet. Ab heute ist die Bevölkerung zehn Tage lang in die Luitpoldanlage eingeladen.

Freising – „Anstoß“ – und das gleich mit einem „Elfer“. Am Donnerstagabend wurde das elfte Uferlos-Festival in Freising eröffnet – zumindest für geladene Gäste und miteinem kräftigen Schluck des eigens gebrauten Gerstensaftes. Die Vorfreude auf die kommenden zehn Tage war groß.

Ach, wie schön: den lauen Abend bei einem Gläschen Wein oder mit einer frischen Halbe Bier zu genießen, der Musik zu lauschen, nette Gespräche zu führen. Die Gäste bei der Eröffnung des Uferlos lebten schon einmal das, was das Freisinger Festival seit mittlerweile elf Jahren ausmacht. Und auch wenn die Uferlos GmbH schon Erfahrung bei der Organisation dieses Events hat, so brauche man doch „ein gerüttelt Maß an Verrücktheit, ein großes, engagiertes Team, Sponsoren und Verbündete“, um so eine Großveranstaltung auch durchziehen zu können, betonten Vipo Maat und Thomas Sedlmeier.

Uferlos ist ein „wunderbar lebendiges, kulturelles Fest“

Dann erklommen nacheinander viele Menschen die kleine Bühne im Sparkassen-Kleinkunstzelt, um ihrer fast uferlosen Freude über das Uferlos Ausdruck zu verleihen. Da war zunächst Freisings Dritter Bürgermeister Hans Hölzl: „Freising feiert!“ Über 100 Musiker, der Markt der Möglichkeiten, das Nachhaltigkeitszelt seien nur einige Beispiele dafür, dass das Uferlos ein Fest für Alle sei. Und auch wenn es mit seiner elften Auflage schon eine alte Institution sei, sei es doch „immer wieder jung“. Barbara Prügl, die Stellvertreterin des Landrats, bezeichnete das Event als „wunderbar lebendiges, kulturelles Fest“, Freisings Kulturreferent Hubert Hierl lobte das wundervolle Bier und das grandiose Programm und erinnerte sich auch daran, als vor elf Jahren „drei Buben“ zu ihm gekommen seien, um ihm diese Idee des Festivals vorzustellen.

„Das bleibt für immer“

Josef Schrädler, Chef der Staatsbrauerei Weihenstephan, sagte humorig, er wünsche dem Fest „ganz uneigennützig“ ein schönes Wetter. Das „Uferlos“ sei eine Institution, elf Auflagen seien „ja noch gar nichts“. Denn: „Das bleibt für immer“, war sich Schrädler sicher. Die Stadtjugendpflege in Person von Fritz Andresen und Hartmut Fischer stellte die beiden Acts in der Luitpolhalle vor – das Konstantin Wecker- Trio und das gemeinsame Krautrock-Konzert von Amon Düül II und Kraan.

Eine Spende von 500 Euro aus dem Erlös des Festivals im vergangenen Jahr konnte die Uferlos GmbH dann an die International Justice Mission übergeben, die sich weltweit gegen Sklaverei einsetzt. Die Spendenaktion heuer kommt dem Krebshilfeverein Maria & Christoph zugute.

Lesen Sie auch: Fest für die ganze Familie: Uferlos-Festival 2019 beginnt – Das ist geboten

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