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Frau weigert sich, Maske im Geschäft zu tragen - Anzeige!

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Von: Manuel Eser

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Maske tragen ist in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmittel derzeit Pflicht. © Eser

Im Hinblick auf die Maskenpflicht zieht die Polizei Freising eine positive Bilanz. Nur eine Frau erwies sich als komplett beratungsresistent.

Freising – Die Freisinger Bevölkerung hält sich wohl im Großen und Ganzen an die Maskenpflicht, die seit Ende April besteht. Rund 250 Kontrollen hat die Polizei Freising durchgeführt, seitdem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben ist.

„Zwar mussten wir Menschen vereinzelt auffordern, ihre Maske anzulegen“, bilanziert Freisings Polizeichef Ernst Neuner. Nur in einem einzigen Fall aber habe sich eine 40-jährig Frau aus Freising als beratungsresistent erwiesen. „Die hat sich geweigert, in einem Drogeriemarkt die Maske aufzusetzen“, berichtet Neuner. „In diesem Fall haben wir Anzeige erstattet.“ Ansonsten belasse man es bei einer Ermahnung.

Polizei kontrolliert in Läden nur, wenn Hinweise kommen

Wer sich weigert, eine Maske aufzusetzen, muss 150 Euro Bußgeld zahlen. Für Ladenbesitzer kann es sogar erheblich teurer werden, wenn in ihrem Geschäft gegen die Verordnung verstoßen wird. Allerdings betonte Neuner, dass die Polizei nur auf Hinweise hin in Läden kontrollieren würden. „Die Ladenbesitzer sind selbst verantwortlich dafür, dass die Maskentragepflicht bei ihnen eingehalten wird.“ Die meisten der 250 Kontrollen seien am Bahnhof oder an Bushaltestellen durchgeführt worden.

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