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Für langjährigen Einsatz bei der Feuerwe hr wurden geehrt: Alexander Haug, Kerstin Klebl, Franziska v. Molo, Antonia Rauch (ab 2. v. l. , alle zehn Jahre), Roland Huber, Robert Wagner, Henning Arndt, Michael Dullinger (alle 30 Jahre), Josef Straßl, Katharina Speicher (beide zehn Jahre). Links Kommandant Anton Frankl, rechts OB Tobias Eschenbacher mit Amtsleiter Robert Zellner und dem stellvertretenden Kommandanten Oliver Sturde (links daneben).

Die Freisinger Feuerwehr boomt

Brennendes Interesse

„Ein ganz normales Jahr“ liegt laut Stadtbrandinspektor Anton Frankl hinter der Freisinger Feuerwehr – wenn denn 64 Brände und 78 Fehlalarme normal sind. Vielleicht normal, aber nicht selbstverständlich sind 19 009 Stunden Dienst am Nächsten.

Freising – Zu 410 Einsätzen wurden die Floriansjünger der Domstadt im vergangenen Jahr gerufen (in 2016 waren es 453, 2015 gar 466 gewesen), 64 Brände waren dabei, 36 Sicherheitswachen, 232 Technische Hilfeleistungen und eben 78 Fehlalarme, von denen 63 durch defekte Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden. Das waren die wichtigsten Zahlen, die Stadtbrandinspektor und Kommandant Anton Frankl bei der Dienst- und Mitgliederversammlung der FFW Freising am Freitagabend in der Hauptfeuerwache präsentierte. Nun ist der Versammlungsraum in der Feuerwache sicherlich nicht gerade klein, für den Andrang am Freitag aber war er fast zu knapp bemessen: Tische und Stühle mussten herbeigetragen werden, um allen Frauen und Männern in Uniform Platz zu bieten. Kein Wunder, ist die Mitgliederzahl bei der Feuerwehr Freising steigend: 328 zählte man Ende 2017, zehn mehr als zwölf Monate zuvor. Wichtig: Auch die Zahl der Aktiven geht in die Höhe – von 204 Ende des Jahres 2016 auf 209 Ende 2017. Und noch etwas konnte Frankl berichten, das Mut und Hoffnung macht: 39 Jugendliche im Stadtgebiet sind Floriansjünger, allein 24 davon in der Feuerwache 1 an der Dr.-von-Daller-Straße und in der Feuerwache 2 in Lerchenfeld.

Wie aus dem Bericht hervorging, sind die Freisinger Feuerwehrleute auch in Sachen Ausbildung und Übung fleißig: Bei 599 Übungen der Aktiven und der Jugend sind immerhin 10 911 Stunden absolviert worden.

Thilo Kachel, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, berichtete von den zahlreichen Aktivitäten der Jugendgruppe, des Spielmannszuges und der Senioren, aber auch der Oldtimerguppe. Die kümmert sich beispielsweise um die berühmte „Liesl“ – die Magirus Motorspritze Modell Bayern aus dem Jahr 1927. Die ist, so rührte Kachel die Werbetrommel, ab sofort im Miniaturformat zu erwerben – entweder im Maßstab 1:87 oder 1:32.

Danach wurden jede Menge Floriansjünger für erfolgreich absolvierte Prüfungen und Lehrgänge ausgezeichnet, gab es viele Beförderungen bekannt zu geben, und wurden einige Feuerwehrleute für langjährigen aktiven Dienst geehrt. Während Peter Spanrad, Ullrich Kachel, Franz Besl und Joseph Koller ihren aktiven Dienst beendeten, sind Henning Arndt, Michael Dullinger, Roland Huber und Robert Wagner schon 30 Jahre lang aktiv mit von der Partie. Ferdinand von Molo erhielt am Freitag die silberne Ehrennadel.

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