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Das Furtnerareal mit dem Gasthof an der Oberen Hauptstraße wurde städtebaulich untersucht. Das Ergebnis freut den Haupteigentümer gar nicht.

Da braut sich Ärger zusammen

Freisinger Furtnerareal städtebaulich untersucht – Ergebnis freut Eigentümer nicht 

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Seit beinahe zehn Jahren laufen Überlegungen, wie man das Furtnerareal umgestalten und Wohnbebauung unterbringen könne. Die jüngste Untersuchung sorgt für Unmut beim Eigentümer.

Freising – Seit beinahe zehn Jahren laufen Überlegungen, wie man das Areal an der Oberen Hauptstraße zwischen Stieglbräugasse und Kochbäckergasse umgestalten und Wohnbebauung unterbringen könne. Und so wie es aussieht, wird es noch länger dauern, bis sich auf dem Gelände rund um das Furtnerbräu etwas tut.

2009 war es, da wurde für das Areal eine städtebauliche Feinuntersuchung beauftragt. Dann tat sich lange nichts. 2015 wurde dann beschlossen, auf dieser Grundlage eine weitere Feinuntersuchung zu erstellen. Am Mittwoch lag sie dem Planungsausschuss vor. Ergebnis: Auch wenn nicht alle Anregungen der Grundstückseigentümer berücksichtigt werden konnten und man sich im Wesentlichen an den Bebauungsvorschlag des Jahres 2009 halten wird, konnte „zusätzliches Baurecht generiert“ werden. Die Planung entwickle dabei den historischen Stadtgrundriss weiter, stelle Grünflächen sicher und reduziere den Erschließungsverkehr in den Gassen. Eine Tiefgarage sei vorgesehen, die Rahmenplanung sei mit dem Landesdenkmalamt und der Regierung abgesprochen.

Um diese Ziele festzuschreiben und den sehr dicht bebauten Innenstadtbereich einer „geordneten Entwicklung“ zuzuführen, sollen die Resultate der Feinuntersuchung in den Bebauungsplan „Obere Hauptstraße West“ eingearbeitet werden. Der Planungsausschuss hat das beschlossen. Doch was sich so optimistisch anhört, ist umstritten. Haupteigentümer Louis Praetner ist offenbar so gar nicht einverstanden mit den Planungen.

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Rudolf Schwaiger (CSU) verwies auf einen Brief des Eigentümers an die Stadträte, in dem der heftige Kritik an den Ergebnissen der Feinuntersuchung übte. Schwaiger fragte sich, ob es angesichts dieser Einstellung überhaupt Sinn mache, die Planungen und Überlegungen voranzutreiben. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher betonte, so ein Rahmenplan bedeute ja keine Baupflicht. Durch den Bebauungsplan werde Baurecht geschaffen, das der Eigentümer mit Einzelgenehmigungen in dieser Form wohl nicht erhalten könne. Doch auch Heidi Kammler (SPD) sah die Gefahr, dass sich in diesem Areal nichts tue. Denn: „In dem Schreiben wird ja alles kritisiert.“

Die Anregung von verschiedener Seite, doch Gespräche mit Praetner zu führen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, beantwortete Stadtbaumeisterin Barbara Schelle so: Es habe schon jede Menge Gespräche gegeben, das letzte Angebot der Stadt sei mit dem Satz, die Gespräche seien beendet, abgeschmettert worden. Der Planungsausschuss beschloss also, die Planungen voranzutreiben. Lediglich Schwaiger votierte dagegen. zz

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