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Im Begegnungsverkehr von Bussen und Radlern wird es auf der Korbiniansbrücke oft eng. Die Stadtwerke haben jetzt ihre Busfahrer ermahnt, hier besonders vorsichtig zu sein und Überholvorgänge auf der Brücke zu unterlassen. 

„Unheimliche Begegnungen der dritten Art“

Freisinger Korbiniansbrücke: Radler fühlt sich von Stadtbussen massiv bedrängt

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Auf der Freisinger Korbiniansbrücke erlebt Hans Rebechl gehäuft „unheimliche Begegnungen der dritten Art“. Der Radl-Pendler fühlt sich von den Stadtbussen massiv bedrängt.

Freising – Hans Rebechl bezeichnet sich als „ruhigen und besonnenen Zweckradler“. Seit vielen Jahren ist er täglich frühmorgens mit seinem Stahlross unterwegs – zur Arbeit. Seit einigen Monaten aber häufen sich Fälle, bei denen Rebechl der Zorn packt. Schauplatz ist dann meist die Freisinger Korbiniansbrücke, wo er gehäuft „unheimliche Begegnungen der dritten Art“ erlebt – mit Stadtbussen. Mehrmals bereits, so schildert der Radl-Pendler, habe er im Begegnungsverkehr mit den Bussen seine Haut nur retten können, indem er Richtung Randstein geflüchtet sei.

Etwa am Mittwoch, 28. November, um etwa 8.30 Uhr. Da sei er auf der Brücke, die bekanntlich Fußgängern, Radlern und Bussen vorbehalten bleibt, stadtauswärts geradelt, als ihm ein Bus entgegenkam, der gerade zwei nebeneinander radelnde Schulkinder überholt habe. Dass der Fahrer gesehen habe, dass ihm ein Radler – Hans Rebechl – entgegenkam, habe ihn nicht am Überholen gehindert.

Kein Einzelfall, wie der Freisinger schildert: Immer wieder würden Radfahrer von dreist überholenden Busfahrern zu Ausweichmanövern genötigt. Dann müsse man „an den Randstein bremsen“ und stehen bleiben, um nicht touchiert zu werden. Rebechl: „Es bleibt nicht viel übrig, wenn da ein Radler unter die Räder kommt.“ Er fragt sich nun, ob es sich bei den betreffenden Bus-Chauffeuren „nur“ um Gedankenlosigkeit und Unbekümmertheit handelte, oder um „Ignoranz, Dreistigkeit und Frechheit“.

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Hans Rebechl, der immer mit Warnweste und Licht auf dem Rad unterwegs sei, wie er betont, und deshalb eigentlich nicht übersehen werden kann, hat sich nun bei den Stadtwerken beschwert. Er schilderte einige drastische Fälle und kündigte an, künftig Anzeige wegen Verkehrsgefährdung zu erstatten.

Die Antwort der Freisinger Stadtwerke kam umgehend: Die Vorfälle bedauere man sehr, heißt es in der Stellungnahme. Man habe eine schriftliche Aufforderung an alle Busfahrer herausgegeben, Überholvorgänge auf der Brücke zu unterlassen. Man hoffe, hieß es, dass sich das Fahrverhalten nun verbessere. Das hofft auch Hans Rebechl. Die Stadt Freising werbe ja schließlich ständig damit, eine fahrradfreundliche Kommune zu sein. 

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