Freisinger Sommerferienspiele

Sonnige Bilanz

Das Wetter war ideal. Und deshalb waren die Sommerferienspiele der Stadt Freising auch heuer wieder ein voller Erfolg.

Freising –  tadtjugendpfleger Hartmut Fischer konnte am Dienstag bei seinem letzten Auftritt im Kulturausschuss eine positive Bilanz vorlegen: 2246 Kinder hätten an den 99 Angeboten teilgenommen – davon 1374 an Einzelangeboten, Kursen und Freizeiten, 798 am Abenteuerspielplatz am Sebaldhaus, 141 an den Aktivitäten im Tollhaus, 52 an den Ferien in der Gärtnerei Lösch und 38 an den Ferien im Wald. 82 Prozent der Kinder kamen aus der Stadt Freising, 18 Prozent aus dem Landkreis, so weitere Zahlen, die Fischer den Stadträten präsentierte.

Was Fischer „sehr schön“ fand, war die Tatsache, dass sich immer mehr Kinder „aus allen Teilen der Welt“, aus Asien, Südamerika, aus dem nahen Osten und auch aus Afrika zu den Ferienspielen anmelden. 30,45 Prozent der Teilnehmer seien im Alter zwischen sechs und acht Jahre gewesen, die Neun- bis ElfJährigen mit 46,38 Prozent vertreten gewesen. Fazit: Mehr als drei Viertel aller Teilnehmer seien zwischen sechs und elf Jahre alt gewesen. Auffällig, so Fischer, sei gewesen, dass die Nachfrage in den mittleren beiden Wochen etwas nachgelassen habe. Dafür seien es in den letzten beiden Ferienwochen wieder mehr Kinder gewesen als im vergangenen Jahr, die sich für Angebote eingetragen hätten.

In „Antenhausen“, also am Abenteuerspielplatz am Sebaldhaus, seien heuer rund 100 Kinder weniger gewesen als im Vorjahr. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Sebaldhaus-Ausweises hätten bei 16 595 Euro gelegen, so Fischer. 141 Kinder hätten das Angebot in den ersten beiden Wochen am Tollhaus in Lerchenfeld wahrgenommen („Abenteuer im Zauberwald“) – genauso viele wie im vergangenen Jahr. Fischer: „Viele Kinder wollen nur noch ins Tollhaus.“ Das Angebot dort habe sich längst über ein Ergänzungsangebot zum Sebaldhaus hinaus entwickelt, freute sich der Stadtjugendpfleger. Insgesamt könne die Stadtjugendpflege von einem erfolgreichen Sommerferienprogramm 2018 sprechen.

Erfreulich habe sich auch die Suche nach Betreuern entwickelt, weil die Stadt nicht mehr neun, sondern inzwischen elf Euro pro Stunde zahle. 15 Vereinen und Organisationen hätten mitgewirkt, so Fischer. Er dankte ihnen genauso wie den 38 Honorarkräften und Praktikanten, die zum Gelingen des Ferienprogramms beigetragen hätten.

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