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Es wird knapp: Noch immer steht nicht fest, ob das fresch in Freising noch vor Weihnachten eröffnet. Es hängt offenbar an vielen Kleinigkeiten.

Beim neuen Kombibad stehen noch einige Tests an

fresch in Freising: Der Start-Termin zu Weihnachten wackelt

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Es wird knapp: Noch immer steht nicht fest, ob das fresch in Freising noch vor Weihnachten eröffnet. Es hängt offenbar an vielen Kleinigkeiten.

Freising – Es wird knapp. Sehr knapp. Noch immer kann Stadtwerke-Direktor Andreas Voigt nicht sicher sagen, ob das neue Kombibad fresch noch vor Weihnachten eröffnet werden kann. Es hänge noch an vielen Kleinigkeiten und einen zeitlichen Puffer habe man nicht, so Voigt.

Im Werkausschuss der Stadtwerke gab es, wie das seit Anbeginn der Bauarbeiten am Rabenweg üblich ist, auch am Mittwoch wieder einen Sachstandsbericht. Die Außen- und die Innenbecken seien befüllt. Was jetzt noch anstehe, seien die Überprüfungen der Lüftung, der Heizung und der Wassertechnik, sagte Voigt. Und da könne sich eben noch Nachbesserungsbedarf ergeben, der den energisch angestrebten Öffnungstag noch vor Weihnachten ins Wanken bringen könnte. Und weil nichts schlimmer sei als die Ankündigung, das Hallenbad aufzusperren, und diese dann nicht einhalten zu können, wolle man sich noch immer nicht festlegen.

Wenn das fresch in Betrieb geht, sollen die Stadtwerke 50 Mitarbeiter haben. Derzeit gibt es 15. Die Personalkosten würden von 700 000 auf 1,9 Millionen Euro steigen, erläuterte Voigts Geschäftsführer-Kollege Dominik Schwegler, der im Werkausschuss den Wirtschaftsplan für das kommende Jahr vorlegte. Danach werde man das Jahr 2019 mit einem Verlust von 34 300 Euro abschließen.

Dieses Resultat setzt sich so zusammen: Die Freisinger Stadtwerke-Versorgungs-GmbH werde einen Gewinn von vier Millionen Euro abwerfen und an die Stadtwerke abführen, die Freisinger Stadtwerke Parkhaus und Verkehrs-GmbH einen Verlust von 1,6 Millionen Euro ausweisen. 200 000 Euro werde man aus der Trinkwasserversorgung und 235 000 Euro aus dem Bereich Immobilien einnehmen. Aus dem Bäderbetrieb hingegen fließe ein Verlust von 2,78 Millionen Euro in das Gesamtergebnis der Stadtwerke ein. Das Investitionsvolumen für 2019 ist mit 12,5 Millionen Euro angesetzt, für Instandhaltungsmaßnahmen plant man 1,9 Millionen ein. zz

Ursprünglich sollte das neue Kombibad ein Weihnachtsgeschenk für Freising werden. 

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