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„Furcht vor chaotischem Verkehr“: FDP-Stadtrat fordert Management für Freisinger Baustellen

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Ein Hinweisschild auf eine Baustelle .
Baustellen gibt es derzeit an vielen Ecken in der Domstadt. © Symbolbild: Bernd Weißbrod/dpa

Freising wird derzeit von Baustellen dominiert. FDP-Stadtrat Jens Barschdorf fordert daher ein besseres Baustellenmanagement für die Domstadt.

Freising – FDP-Stadtrat Jens Barschdorf will „ein besseres Baustellenmanagement für die Domstadt“. Der dazu von ihm eingereichte Antrag sieht vor, „dass eine Baustellen-, Baustellenverkehr- und Umleitungsstreckenkarte für das gesamte Stadtgebiet eingerichtet wird“. Diese Karte solle von den betroffenen Ämtern (wenigstens Bauamt/Ordnungsamt) gepflegt werden.Alle betroffenen Ämter sowie Dritte (etwa die Polizei) sollten darauf Zugriff haben.

Baustellenkarte gefordert

Barschdorf: „Auf Basis dieser Karten sollte die Stadt einen besseren Überblick erhalten, wenn es um die Genehmigung neuer Baustellen geht, die mit einer Verengung der Straßen oder ihrer Sperrung verbunden sind.“ Für größere Bauanträge müsse „spätestens mit der Genehmigung des Antrags vom Antragssteller ein Plan für den Baustellenverkehr, inklusive Umfang, An- und Abfahrtsrouten vorgelegt werden“. Diese Routen sollten nicht durch Anwohnerstraßen führen, die schon Zeit wegen anderer Baustellen verengt sind: „Straßensperrungen und –verengungen auf bestehenden Umleitungsrouten werden nicht genehmigt.“

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In seiner Antragsbegründung heißt es: „Freising ist eine Stadt voller Baustellen. Isarbrücke, Innenstadt, Wippenhauser Straße. All diese Baustellen sind notwendig, oft allerdings auch mit Belastungen verbunden. Zudem erlebt man häufig, dass Baustellen wenigstens scheinbar nicht aufeinander abgestimmt sind, so dass es zu zusätzlichen Problemen für Anwohner kommt. Ursprünglich hätte diesen Montag sowohl die Karlwirtkreuzung als auch der Tunnel der Westtangente gesperrt werden sollen, dies wurde noch am Freitag so angekündigt und in der Presse veröffentlicht. Dass man dann die Wartung des Tunnels verschoben hat, war sehr vernünftig, da dies sonst zu weiteren massiven Verkehrsproblemen geführt hätte“, so Barschdorf.

Immer wieder Unfälle

„Auch weitere Baustellen, wie die erwartete Baustelle am Neustifter Feld, rufen schon jetzt Furcht vor chaotischem Baustellenverkehr hervor.“ Auch wenn schon versucht werde, diesen Verkehr sinnvoll zu leiten, gebe es immer wieder Unfälle, gerade wenn Anliegerstraßen oder Straßen ohne Fuß- und Radwege für den Baustellenverkehr genutzt werden müssten. ft

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