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Selbst der Freisinger Nachwuchs griff am Samstag zum Müllsack und half fleißig mit, die Natur von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.

Ramadama in Lerchenfeld

Ein großartiger Beweis des Miteinand

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Freising - Freiwillig, ehrenamtlich und aus persönlicher Überzeugung: Rund 100 Freisinger haben sich am Samstag auf den Weg gemacht, um die Stadt von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. Allein vom Alpenverein nahmen über 45 Erwachsene und Kinder an der Aktion „Saubere Landschaft“ teil.

Die Feuerwehr, die Evangelische Kirchengemeinde, die Stern-Schule und das Marriott-Hotel waren ebenfalls mit starken Trupps unterwegs. Und auch Einzelpersonen, darunter einige Flüchtlinge samt ihrer Betreuer, trotzten den ungemütlichen Wetterbedingungen und machten mit beim Ramadama. „Das ist ein ganz starkes Zeichen“, lobte Bürgermeisterin Eva Bönig alle Teilnehmer im Vorfeld der Aktion.

 „Denn Hinschauen statt Wegschauen und Anpacken statt sich einfach nur aufzuregen – das ist ein ganz tolles Bekenntnis zu einer Stadt, in der man nicht einfach nur wohnt, sondern lebt. Dafür allen Respekt und Dank fürs Mitmachen!“ Mit großen Säcken in der Hand machten sich die fleißigen Helfer ans Werk, um den Wohlstandsmüll aufzusammeln, der sich an Straßenrändern, auf Gehwegen, Wiesen und in Gebüschen angesammelt hatte. Und weil es sich dabei nicht gerade um wenige Abfälle handelte, waren die meisten Tüten schnell gut gefüllt. Aber nicht nur im Freisinger Stadtgebiet waren viele Helfer am Werk, auch in Attaching und im Wohngebiet am Seilerbrückl wurde die Aktion durchgeführt. Bereits in der vergangenen Woche war zudem eine Mannschaft rund um die Grundschule St. Lantpert aktiv – insgesamt machten sich über 200 Freisinger um die Umwelt verdient, wie Bönig betonte.

 Der Landkreis Freising unterstützt die Initiative seit Jahren mit einer Verpflegungspauschale. Am Samstag gab es für alle Teilnehmer neben einem stärkenden Willkommensgruß in Form von Wurstbroten und Getränken sogar ein warmes Mittagessen: Peter Lenz aus Lerchenfeld hatte sich nicht lumpen lassen und das Verpflegungsgeld aufgerundet, berichtete die Bürgermeisterin. Das sei eine großzügige und bemerkenswerte Geste mitten aus der Bevölkerung. „Die gemeinsame Stärkung ist nicht nur hochverdient und zum Aufwärmen wichtig, sondern auch eine Chance, noch ein Stück weiter zusammenzuwachsen als echte Gemeinschaft.“

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