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Der Vorstand darf nochmal ran

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Von: Andreas Beschorner

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Die neuegwählte Vorstandschaft der Grünen: Anneliese Huber (Kasse), Alfons Aigner (Beisitzer), Susanne Günther (Vorsitzende), Veronika Hannus (Sprecherin), Werner Habermeyer (Sprecher) und Joana Bayraktar (Beisitzerin, v. l.). © Lehmann

Das Vorstandsduo beim Ortsverband der Freisinger Grünen darf weitermachen: Am Donnerstag wurden Veronika Hannus und Werner Habermeyer in ihren Ämtern bestätigt – ohne Gegenstimme. Und dann gab es an jenem Abend im Furtnerbräu noch eine andere wichtige Personalie: Helmut Fischer, Urgestein, „grüner Leuchtturm“ und vor 40 Jahren Gründungsmitglied der Freisinger Grünen, trat auch als Beisitzer nicht mehr an und wurde nach über 30 Jahren Stadtrats- und 40 Jahren Ortsverbandstätigkeit geehrt. „Ich werde jetzt familiär“, sagte der 69-Jährige. „Enkelarbeit ist auch wichtig.“

Freising – Es sei gerade „eine sehr spannende Zeit“ – in Deutschland, aber auch in Freising, blickte Hannus auf 2016 und 2017 zurück. TTIP und Ceta, dazu der Bürgerentscheid zu Transgourmet („Wir alle sind sehr glücklich“), aber auch der Anstich für den Westtangenten-Tunnel, außerdem eine Bundestagskandidatin, „die uns kurzfristig abhanden gekommen ist“ (gemeint war Birgit Mooser-Niefanger, die zur FSM gewechselt war) – es seien aufregende Zeiten.

Habermeyer sagte, man habe bei allem als Ortsverband „das Maximum rausgeholt“. Besonders freue ihn, dass man vor Kurzem das Orts- und Kreisverbandsbüro habe einweihen können, das bereits jetzt „mit Leben erfüllt“ sei. Besonders gern blickte er auf all die Termine zurück, „bei den wir ein Wir-Gefühl entwickeln konnten“. Nachdem Stadträtin Susanne Günther ihren Mentor Helmut Fischer als einen von denen würdigte, die vor 40 Jahren als „Aufmüpfige“ und „G’spinnerte“ galten, sich aber stets treu geblieben seien, und nachdem man für Kreisvorsitzende Waltraud Heinlein-Zischgl ein Geburtstagsständchen gesungen hatte, legte Anneliese Huber die Kassenbericht für die Jahre 2016 und 2017 vor. 2016 habe man bei Einnahmen in Höhe von 5066 Euro und Ausgaben in Höhe von 2205 Euro ein sattes Plus gemacht und den Kassenstand auf 13 170 Euro erhöhen können. Und 2017 seien noch einmal rund 3000 Euro dazugekommen. Am Jahresende hatte der fast 70 Mitglieder zählende Ortsverein rund 16 200 Euro auf dem Konto.

Deshalb durften nicht nur Hannus und Habermeyer als Vorstandsduo weitermachen, sondern wurde auch Huber abermals zur Schatzmeisterin gewählt. Die drei Beisitzer heißen Alfons Aigner, Joana Bayraktar und Susanne Günther. Am Anfang der Versammlung hatten die Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl sich und ihre Ziele vorgestellt.

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