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Innenstadtumbau, fresh, Zuzug und Wachstum, neue Wohnquartiere, Westtangente: In der Stadt Freising war im Jahr 2018 einiges los. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher blickt zurück.

Grußworte zum Jahreswechsel

Das hat die Stadt Freising im Jahr 2018 bewegt: OB Eschenbacher blickt zurück

Innenstadtumbau, fresh, Zuzug und Wachstum, neue Wohnquartiere, Westtangente: In der Stadt Freising war im Jahr 2018 einiges los. Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher blickt zurück.

Freising – Liebe Freisingerinnen und Freisinger, verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, innehalten, zur Ruhe kommen und endlich Zeit haben für Familien und Freunde: Es sind sicher ganz ähnliche Wünsche und Erwartungen, die uns zu Weihnachten und zum Ausklang eines jeden Jahres verbinden. Auch ein Rückblick auf die persönlichen Ereignisse des zurückliegenden Jahres stellt sich dabei fast automatisch ein – ich wünsche mir, dass in Ihrer privaten Bilanz die positiven Erinnerungen an 2018 eindeutig überwiegen. Für Freising und damit für uns alle, die wir diese Stadtgemeinschaft ausmachen, kann die Rückschau insgesamt positiv ausfallen, auch wenn wir nach den Landtagswahlen die Hoffnung auf ein endgültiges und definitives „Aus“ für die Dritte Start- und Landebahn enttäuscht sahen.

Vor wenigen Tagen haben wir den ersten großen, zusammenhängenden Bauabschnitt des laufenden Innenstadtumbaus offiziell freigegeben. Das einladende Erscheinungsbild der Unteren Altstadt ist ein überzeugender Beweis für die Bedeutung dieser Neugestaltung, die uns allen viel abverlangt hat und mit Fortsetzung der Bauarbeiten nach Winterende auch weiterhin viel Verständnis einfordern wird. Mit der barrierearmen Umgestaltung – und das erleben wir jetzt im Alltag ganz praktisch – wird die Altstadt als Einkaufs-, Wirtschafts- und Erlebniszentrum, aber auch als Wohn- und Lebensraum nachhaltig gestärkt!

Wirklich beeindruckend präsentiert sich auch das neue Freisinger Erlebnis-Schwimmbad „fresch“, neben der modernen Eissporthalle „Weihenstephan Arena“ ein weiteres, großes Angebot für die ganze Familie, auch im Winter Sport und Spaß vor der Haustür witterungsunabhängig zu verbinden. Die weltweit herrschenden Witterungsextreme haben uns weitgehend verschont – in einem ungewöhnlich langen, warmen und trockenen Sommer musste einzig das Altstadtfest wegen einem der raren Regentage entfallen. Als unsere Südtiroler Partnergemeinde Innichen im Herbst nach starken Unwettern von Überflutungen heimgesucht wurde, rückten Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr Freising ohne Zögern zu einem Hilfseinsatz aus – tatkräftiger Beistand, wie er die Bedeutung von Städtepartnerschaften gerade in diesen vom „Brexit“ bewegten Zeiten auf ganz eigene Weise unterstreicht.

Stadtrat und Verwaltung haben 2018 ein enormes Programm bewältigt

Auch bei schwierigen Themen gute, tragfähige Lösungen für Freising zu erarbeiten, das ist der Auftrag von Stadtrat und Verwaltung, die 2018 gemeinsam ein enormes Programm bewältigt haben und mit einem neuerlich über 200 Millionen Euro starken Haushalt im kommenden Jahr weiter hohe Verantwortung tragen. Freising wächst – und mit dem Zuzug hat nicht nur die Infrastruktur, sondern vor allem das soziale Miteinander Schritt zu halten. Mit dem im Herbst erfolgten Bezug der neuen Kindertagesstätte Wetterstein und den vorbereitenden Überlegungen für zwei weitere Kindertagesstätten, mit der anstehenden Realisierung großer neuer Wohnquartiere an der Angerstraße oder in den Seilerbrücklwiesen, mit dem kommenden Neubau der Schulen im SteinPark und der Fortsetzung der buchstäblich „großen“ Baustellen Westtangente, Innenstadt-Neugestaltung und Generalsanierung des Asam-Ensembles hin zum modernen Kulturzentrum, aber auch mit der Erweiterung und Sanierung der Grundschule Vötting oder der Generalsanierung der Grundschule St. Korbinian sind einige zentrale Themen klar gesetzt. Immer mehr Menschen bedeuten aktuell auch immer mehr Autos. Um tragfähige Alternativen für den motorisierten Individualverkehr anbieten zu können, hat die Stadt ein Mobilitätskonzept in Angriff genommen und für 2019 die Stelle eines Mobilitätsmanagers beschlossen: Optimierungen im Angebot von Fuß- und Radwegen sowie des öffentlichen Nahverkehrs bedeuten dauerhaft weniger Kfz-Bewegungen, weniger Schadstoffe und weniger Lärm, dafür aber zweifellos ein weiteres Plus an Lebensqualität für Freising!

Meinen herzlichen Dank an Stadtrat und Verwaltung für ein gutes, konstruktives Miteinander verbinde ich deshalb ausdrücklich mit einer aufrichtigen Anerkennung für das vorbildliche ehrenamtliche Engagement, das erneut mitentscheidend war für das Lebensgefühl, das Freising auszeichnet. Unsere Stadt wächst, aber sie bleibt vertraut durch Angebote und Leistungen, die mitten aus der Bevölkerung kommen und deshalb verbinden und Vertrautheit schaffen. Ohne den tatkräftigen Einsatz, den Freiwillige aufgrund ihrer persönlichen Kompetenz einbringen, könnten viele geschätzte Angebote längst nicht in der bewährten Form erfolgen – denken wir nur an die Arbeit in den Feuerwehren, in den Rettungs- und Hilfsdiensten, in den Kirchen, in den Projektgruppen des Agenda21- und Sozialbeirats, in den Vereinen und Organisationen, die im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich tätig sind und Freising in seiner ganzen Vielfalt erst ausmachen. Freuen wir uns auf 2019 und auf ein weiterhin offenes, vertrauensvolles Miteinander!

Mit den besten Wünschen für frohe Feiertage und ein gutes, glückliches, neues Jahr

Tobias Eschenbacher

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