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Das Führungsduo an der Spitze der Freisinger Bank: Reinhard Schwaiger (l.) und Karl Niedermaier.

Freisinger-Bank-Vorstand Karl Niedermaier stellt sich vor

„Ich bin zurückgekommen“

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Freising - Über ein halbes Jahr lang führte Reinhard Schwaiger die Freisinger Bank eG alleine. Jetzt hat er wieder einen Kollegen an seiner Seite: Karl Niedermaier komplettiert den Vorstand der Freisinger Bank eG.

Als am 15. Februar Peter Thometzki als Vorstandsvorsitzender offiziell ausschied, war die Nachbesetzung der Stelle „die favorisierte Option“, betont Reinhard Schwaiger. Über sechs Monate hat es aber gedauert, bis man den geeigneten Mann als Nachfolger gefunden hat. Sein Name: Karl Niedermaier (58). Der sagt zu seinem neuen Engagement: „Ich bin zurückgekommen.“ Niedermaier war 16 Jahre alt, als er seine Ausbildung begann. Und wo startete Niedermaier seine berufliche Karriere als „Banker“, wie er sagt? Bei der Raiffeisenbank Moosburg. Dort sammelte er seine ersten Meriten, bevor er nach München zur Zentralbank, der heutigen DZ Bank, wechselte. 

Zwölf Jahre lang war er dort unter anderem zuständig für die Genossenschaftsbanken in vier Landkreisen – auch für die Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis Freising. Die Volksbank Freising wurde dadurch auf ihn aufmerksam, holte ihn nach Freising, wo er die Ausbildung zum Bankvorstand machen konnte. Sieben Jahre lang war Niedermaier Prokurist bei der Volksbank, die bekanntlich zusammen mit der Raiffeisenbank zur Freisinger Bank eG fusionierte. Niedermaier nahm dann ein Angebot der Raiffeisenbank Buch-Eching eG an, wo er zwölf Jahre lang als Vorstand fungierte. Dort, so erzählt Niedermaier, sei jetzt eine Fusion geplant gewesen, die sein Kollege aber nicht mittragen wollte. Und justament in dieser Situation kam der Anruf von Reinhard Schwaiger und das Angebot, sich als Vorstand bei der Freisinger Bank eG zu bewerben. Niedermaier hat diese Chance ergriffen, wurde ausgewählt und empfindet es jetzt als Ehre, Vorstand bei einer „so großen und stolzen Freisinger Bank“ zu sein. 

Und: „Freising lässt mich eben nicht los.“ Das Aufgabengebiet von Niedermaier, der von den Mitarbeitern sehr gut aufgenommen worden ist, umfasst den gesamten Marktbereich - die Betreuung der Filialen, Vermögensberatung, Kreditgeschäfte also den kompletten Vertrieb. Dass es gerade jetzt schwere Zeiten für Banken sind, weiß Niedermaier selbstverständlich genau: Die Niedrigzinspolitik lässt die Banken kaum mehr Geld verdienen, eine immense „Regulatorik“ und die Digitalisierung kosten hingegen Geld, ein Großteil der Kunden wollen gleichzeitig Bankgeschäfte per App und auch den persönlichen Kontakt. 

Angesichts dieser Situation sind zwei Botschaften, die Niedermaier und Schwaiger für die Kunden haben, wichtig: 1. Momentan ist nicht daran gedacht, eine der 15 Filialen im Landkreis zu schließen. 2. Strafzinsen auf die Einlagen der Sparer zu erheben, das plant die Freisinger Bank zum derzeitigen Zeitpunkt nicht.

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