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Mehrere digitale Klassenzimmer hat der Arbeitskreis bereits am Beruflichen Schulzentrum eingerichtet. Verstärkt werden jetzt im Unterricht Smartphones, Tablets oder Laptops eingesetzt – was bei Schülern und Firmenchefs gut ankommt.

Die Testphase läuft

Im digitalen Klassenzimmer: So macht sich das Berufsschulzentrum fit für die Zukunft

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Am Beruflichen Schulzentrum Freising ist die ganze Schulfamilie an Bord, um sich in Sachen neue Medien zukunftsfit zu machen. Auch erste digitale Klassenzimmer wurden eingerichtet.

Freising – Die Vorgabe kam vom Schulleiter Matthias Fischer: Im vergangenen Jahr bereits formierte sich an der Berufsschule ein Arbeitskreis mit dem Ziel, digitale Fragestellungen und Entwicklungen fest in den Schulalltag zu integrieren. Das Kollegium der ganzen Schule beschäftigte sich ab November 2017 mit der zukunftsträchtigen Thematik – und entwickelte Möglichkeiten, digitale medien zielgerichtet und berufsspezifisch in den Unterricht einzubetten. Um selbst Erfahrungen zu sammeln, richtete der Arbeitskreis Digitalisierung unter der Leitung von Studienrat Klaus Lichtenegger und Studienrätin Andrea Schittko mehrere digitale Klassenzimmer ein. 

Mittels einer Wlan-Verbindung ist es seitdem für Schüler und Lehrer möglich, mobile Endgeräte wie Smartphones, Tablets oder Laptops in den Unterricht einzubeziehen. „Durch diese kabellose Lösung kann etwa ein Tafelbild auf dem Lehrertablet entstehen und über den Beamer für alle sichtbar werden“, berichtet Thomas Lincke, Außenkoordinator der Berufsschule. Es gebe auch die Möglichkeit, per Skype, also Videotelefonie, einen Experten für ein bestimmtes Themenfeld ins Klassenzimmer zu schalten. Lincke: „Für Schülerinnen und Schüler ist es jetzt einfacher, sinnvoll und punktuell ihr Handy für Unterrichtszwecke zu nutzen.“

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Schüler wie Lehrer arbeiten gemeinsam daran, die neuen Medien sinnvoll in den Unterricht einzubetten. Derzeit läuft am Berufsschulzentrum eine Testphase.

Der Arbeitskreis, an dem auch mehrere Mitglieder der Schulleitung regelmäßig teilnehmen, befasst sich zudem mit digitalen Lösungen, um die Rahmenbedingungen im Schulalltag moderner und müheloser zu konzipieren. Auf der Agenda stand laut Lincke beispielsweise die Gestaltung einer neuen Schulhomepage, die vor kurzem online ging. Außerdem wird aktuell in mehreren Klassen ein „digitales Tagebuch“ erprobt. Der behandelte Schulstoff – aber auch die Abwesenheiten von Schülern – werden von der entsprechenden Lehrkraft über eine Software eingetragen. Lincke: „Verläuft diese Testphase positiv, könnte das digitale Tagebuch schulübergreifend eingesetzt werden.“ Mit weiteren Projekten wie der mebis-Lernplattform befasse sich das achtköpfige Gremium parallel.

Das Staatliche Berufliche Schulzentrum Freising hat sich mit allen weiterführenden Schulen des Landkreises Freising zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Dieses Netzwerk verfolge das Ziel, „gemeinsam mit dem Landkreis als zuständigem Sachaufwandsträger an allen Schulen die erforderliche Infrastruktur für einen modernen, digital gestützten Unterricht zu etablieren“, betont Lincke, „damit unsere Schüler befähigt werden, sich eigenständig, kreativ und verantwortungsvoll mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und diese aktiv mitzugestalten.“ Den „digitalen Wandel“ will man gemeinsam meistern – alle Chancen nutzen, „ohne die Risiken aus dem Blick zu verlieren“, wie Lincke sagt. hob

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