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25 Interessierte ließen sich die Biometzgerei samt Schlachthaus in Nieder hummel erklären. 

Dahinter steckt ein ganzheitliches Konzept

In der Freisinger Tagwerk Biometzgerei sind Qualität und Tierwohl nicht „wurscht“

Die Tagwerk-Biometzgerei in Niederhummel erkundeten interessierte Freisinger Bürger im Rahmen einer Exkursion der Projektgruppe „Biostadt Freising“ des Agenda 21- und Sozialbeirats.

Freising –  Die Tagwerk-Biometzgerei in Niederhummel erkundeten interessierte Freisinger Bürger im Rahmen einer Exkursion der Projektgruppe „Biostadt Freising“ des Agenda 21- und Sozialbeirats. Fachkundige Experten waren Klaus Wiesinger und Karin Romeder, die Sprecher der Projektgruppe. Die Initiative zur Gründung der Biometzgerei mit Schlachthaus geht auf Verbraucher und Bio-Bauern aus dem Landkreis Freising und den Nachbarlandkreisen zurück. Die tiergerecht auf Biohöfen in der Landschaft zwischen Isar, Isen und Inn aufgewachsenen Schweine, Rinder und Schafe werden auf kurzen Transportwegen zum Schlachthof gebracht und dort möglichst schonend und weitgehend stressfrei geschlachtet.

Die traditionelle handwerkliche Wurst- und Warmfleischverarbeitung ist Teil des ganzheitlichen Konzepts der Biometzgerei. Betriebsleiterin Barbara Kolonko erläuterte den Exkursionsteilnehmern alle Schritte des Betriebs – vom Wartebereich, wo die Tiere nach dem Transport von ihren heimatlichen Höfen zur Ruhe kommen, bis zur fertigen Wurst. Rund 22 Mitarbeiter arbeiten in dem Niederhummler Betrieb, darunter eine Metzgermeisterin und drei Meister. Bei der anschließenden Brotzeit konnten sich die Teilnehmer von der Qualität der Wurstwaren überzeugen.

Für das reichhaltige Angebot an Fleisch- und Wurstwaren in der Theke sorgen insgesamt 22 Mitarbeiter.

Ziel der Exkursionen der Projektgruppe Biostadt Freising ist es, Einblicke in die ökologische und handwerkliche Erzeugung von Lebensmitteln in Stadt und Landkreis Freising zu ermöglichen. Dadurch soll das Bewusstsein in der Bürgerschaft für den Wert von Lebensmitteln, über ihre Erzeugungsbedingungen, die Wirkungen auf Umwelt, Landschaft und Gesundheit vermittelt werden. Ernährungssouveränität und der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft sind weitere Ziele der Agenda-Arbeit.“

Auch interessant: In Metzgereien geht der Trend zum Plastiksparen – doch das ist nicht so einfach

Die Projektgruppe „Biostadt Freising“ ist eine offene Gruppe, die sich stets über frischen Input innovativer, kreativer und tatkräftiger Mitstreiter freut. Weitere Aktive sind immer in der Gruppe willkommen. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 17. Januar, 19 Uhr, im Buchcafé Etappe (Vimystraße 3) statt.

Gut zu wissen

Kontakt: InitiativeBiostadtFreising@posteo.de, www.facebook.com/InitiativeBiostadtFreising . www.agenda21.freising.de. E-Mail: agenda21@freising.de;  Tel. (0 81 61) 5 44 31 31; Adresse: Major-Braun-Weg 12 (Raum 10).

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