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Auf sie wartet das Leben: die 104 Abiturienten des Freisinger Josef-Hofmiller-Gymnasiums, die am Freitag ihre Zeugnisse bekamen. Sie haben, so Schulleiterin Nicole Storz, „eine strahlende Zukunft vor sich“.

Abitur in der Tasche

Das JoHo feiert seine Absolvia

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Freising – Und ganz plötzlich wacht man als Ehemaliger auf: Lange haben die 104 Gymnasiasten vom JoHo auf ihr Abitur hingebüffelt. Am Freitag nun konnten sie die Früchte ihrer Bemühungen ernten.

Bei einer humorigen und manchmal wehmütigen Feier bekamen sie ihre Zeugnisse überreicht und trafen sich zur letzten „Vollversammlung“, wie Henning Arndt, ihr Oberstufenkoordinator, in seinen Abschiedsworten betonte. Mit einem „Rucksack voller Wissen“, so Schulleiterin Nicole Storz, können sie sich nun auf in eine „strahlende Zukunft“ machen. 

Früher, so zumindest hört man es recht gerne von älteren Semestern, sei alles, aber auch einfach alles, viel besser gewesen. Und die jungen Leute von heute: viel zu angepasst – von einem 68er-Gen nicht die geringste Spur. Mag schon sein, sagte Nicole Storz, dass Abiturienten von heute etwas angepasster seien als frühere Generationen. Dass alles besser war, halte sie aber für grundweg falsch. Eltern und Lehrer hätten erfolgreich alles dafür getan, die junge Generation in ein selbstbestimmtes Leben zu entlassen. Sie hätten viel in Wissen investiert. Und bereits Benjamin Franklin habe gewusst, dass eine Investition in Wissen noch immer die besten Zinsen bringe. 

Ein bayerisches Abi in Händen zu halten, das könne die jungen Erwachsenen durchaus mit Stolz erfüllen. Persönlich wünscht sich Storz, dass sich ihre Schützlinge nicht nur aufmachten, Geld zu scheffeln. Denn wahres Glück sei doch vielmehr, „anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern oder etwas zu schaffen, was man sich nicht zugetraut hat“. Ihre Rede schloss die Schulleiterin mit Zeilen aus einem alten irischen Segen, den der Lehrerchor zu Beginn der Feierlichkeiten gesungen hatte: „Und bis wir uns wiedersehen, möge Gott Dich in seiner Hand halten.“

Schülersprecher Tobias Weiskopf, der seine Rede nach eigenem Bekunden auf den „letzten Drücker“ vorbereitet hatte, riet seinen Mit-Absolvia nach einer wohlgefälligen Geschichte des Kabarettisten Eckart von Hirschhausen, ihre Stärken zu stärken. Denn so werde man einzigartig. Als Gemeinschaft habe der Jahrgang Hindernisse überwunden, von ihrer Schulzeit würden den Abiturienten „wunderschöne Erinnerungen bleiben“. Gewiss, mit dem Abitur gehe nun ein Kapitel zu Ende. Jedoch: „Nur weil das eine Kapitel zu Ende geschrieben ist, heißt das ja noch lange nicht, dass die Geschichte geschrieben ist.“ Und schob hinterher: „Es war megageil mit Euch!“ 

Mit einem Notenschnitt von 2,28 liegt das JoHo im landesüblichen Schnitt. 24 Abiturienten erreichten eine Eins vor dem Komma. Ulrike Eisner schaffte als Schulbeste die Traumnote 1,0.

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