Jugendstadtrat

Die „Party on Ice“ soll eine heiße Sache werden

Voller Ideen und Tatendrang ist der Freisinger Jugendstadtrat ins neue Jahr gestartet. Neben konkreten Vorstellungen rund um die Eishalle, die diskutiert wurden, konnte man in der Sitzung am Donnerstag einen Besucher begrüßen, dessen politische Karriere in einem ähnlichen Gremium begonnen hat.

Freising – Angedacht war sie schon in der letzten Jugendstadtratsitzung im alten Jahr: Die Eis-Party in der Freisinger Eishalle. Schon bald will man hier nun Nägel mit Köpfen machen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, wie jetzt in der ersten Sitzung deutlich wurde. Die 16- bis 20-jährigen Mitglieder des Gremiums sind aktuell noch dabei, Kostenvoranschläge für die Musikanlage, Lichttechnik und einen DJ einzuholen und zu vergleichen. Denn es soll bei der „Party on Ice“ an nichts fehlen – Essen, Trinken und eine Nebelanlage sind geplant – aber natürlich sollen die Kosten in einem überschaubaren Rahmen bleiben. Darüber waren sich die Jugendstadträte im Klaren.

Voller Ideen starteten die jungen Nachwuchs-Kommunalpolitiker ins neue Jahr. Und sie blieben thematisch in der Eishalle. Den Teenagern liegt es am Herzen, die kleinen Spinde durch größere zu ersetzen. Zum anderen sind die jungen Leute mit der Beleuchtung weniger zufrieden als die Eishockeyspieler, denen das grelle Licht für ihre Trainingseinheiten gerade recht ist. Was sich in diesen zwei Punkten erreichen lässt, sollen nun die zuständigen Verantwortlichen für den Jugendstadtrat abklären.

Ein weiteres Thema, das in den vergangenen Wochen bereits bei den Jugendlichen sehr präsent war, ist die richtige Beschilderung hin zum Kino, das an den Schlüter Hallen gerade entsteht. Die Pläne hierfür legten sie aber noch auf Eis, denn das Kino hat noch keine genehmigte Fassade, und die Eröffnung wird sich deshalb vermutlich um einige Monate verzögern.

Auch das Vorhaben bezüglich der in den vergangenen Sitzungen angeregten Radwege-Beleuchtung zwischen Freising und Marzling ist noch nicht in trockenen Tüchern: Der Hauptteil des Wegs befindet sich auf Marzlinger Grund und somit auch im Zuständigkeitsbereich der Gemeinde. Ob und wann eine Zusammenarbeit zustande kommt, muss jetzt zunächst mit dem Marzlinger Bürgermeister Dieter Werner abgeklärt werden.

Eine Besonderheit gab es noch in der Sitzung: Landtagskandidat Johannes Becher (Grüne) aus Moosburg verfolgte interessiert die Jugendstadtratssitzung. Auch er hatte seine politische Karriere damals als Nachwuchspolitiker im Jugendparlament Moosburg gestartet und wollte jetzt einmal schauen, wie das Freisinger Gremium tagt und aufgestellt ist. Am Ende gab er den jungen Leuten ein paar Tipps zur Öffentlichkeitsarbeit, zu denen sich die jungen Politiker eifrig Notizen machten. Beispielsweise regte Johannes Becher an, als Jugendstadtrat Freising auch auf Instagram in Erscheinung zu treten.

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