Seehofer als CSU-Vorsitzender bestätigt - mit seinem mit Abstand schlechtesten Ergebnis

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Das Führungsteam des Kinderschutzbunds Freising mit (v. l. ) Gundel Hammel, Renate Braun (beide Kassenprüferinnen), Kassiererin Eva Wöhrl, Vorsitzende Eva Bönig, zweite Vorsitzende Griseldis Sieberger und die neue Schriftführerin Daniela Schievenbusch.

Kinderschutzbund Freising

Etwas Nestwärme für junge Flüchtlinge

Freising – Zahlreiche Projekte und Aktivitäten haben auch dieses Jahr beim Kinderschutzbund Freising geprägt. Bei der Jahreshauptversammlung am Mittwoch Abend zog Vorsitzende Eva Bönig eine positive Bilanz.

Das im letzten Jahr angelaufene Projekt „UmiJU“, das sich an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, aber auch an jüngere Kinder, deren Eltern in den Asylbewerberunterkünften leben, wendet, habe sich gut etabliert. „Unbegleitet“ bedeute für sie eine fehlende kulturelle Begleitung der jungen Menschen in einer für sie neuen Kultur, betonte die Leiterin des Projekts, Sabine Langner-Beier. Dies drücke der Name aus: Unbegleitete minderjährige Jugendliche (UmiJu). Jeden Montag treffen sich Jugendliche zum Kochen im Raum der Begegnung, ein Spiel- und Sprachförderprojekt für die kleineren Kinder am Asylbewerbercamp an der Wippenhauser Straße fand vor kurzem zum neunten Mal statt. Eine Gruppe von Berufsschulanwärtern werde von einem syrischen Staatsbürger betreut.

Ganz viel geleistet worden sei auch beim Projekt „begleiteter Umgang“. Hier werden Trennungsfamilien unterstützt, ihre Elternpflichten selbstständig zu regeln. 54 Familien habe man im Jahr 2015 betreut, berichtete Heidi Dillkofer. Mit Britta Ganzmann und Monika Morawitz seien zwei junge Frauen gefunden worden, die sich in dem Bereich künftig engagieren möchten.

„Weihnachten – ein Geschenk für Dich“: Ein Projekt, bei dem Schulen und Kitas eingebunden werden, um Kindern aus einkommensschwächeren Familien ein ganz persönliches Weihnachtspäckchen zukommen zu lassen. Bundespolitisch habe sich der Kinderschutzbund heuer dafür eingesetzt, die Kinderrechte im deutschen Grundgesetz zu verankern. Zudem sei die Bundesregierung aufgefordert worden, das gesetzliche Mindestalter für die Ehemündigkeit auf 18 Jahre festzulegen und Ausnahmeregelungen abzuschaffen.

Leider sei die Spendenbereitschaft im Jahr 2015 zurück gegangen, informierte Schatzmeisterin Eva Wöhrl. Dies liege auch am Rückgang der vom Gericht zugewiesenen Bußgelder. Die Neuwahlen gingen per Akklamation reibungslos über die Bühne (siehe Bildtext), nachdem sich Eva Bönig bereit erklärt hatte, noch einmal den Vorsitz zu übernehmen. 

Maria Martin

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