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Treffpunkt Container: Tob ias Grießl, der Energieberater der Stadtwerke, erklärte den Interessierten, wie das Nahwärmenetz in der Innenstadt funktioniert – nur eine Station beim ersten „Walk & Talk“ des KDH. 

Klimaschutz in Freising: „Walk & Talk“ zeigt, wo sich in der Stadt endlich was tut

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Die Stiftung Bildungszentrum hat in Freising zu einem „Walk & Talk“ zu den Themen Energie und Klimaschutz eingeladen - und gezeigt, wo schon viel geleistet wird.

Freising – Man ist weit und stramm gegangen und es wurde viel erzählt und geredet. Und das war gut so. Schließlich hieß die Veranstaltung ja auch „Walk & Talk“. Weil das Kardinal-Döpfner-Haus als Bildungsstätte derzeit geschlossen ist, macht sich die Stiftung Bildungszentrum jetzt also auf den Weg, geht nach draußen. 50 Interessierte gingen bei der Premiere von „Walk & Talk“ mit. Thema war Energie und Klimaschutz. Die gleichnamige Agenda21-Arbeitsgruppe der Stadt Freising hatte man mit ins Boot geholt.

Die Direktorin der Stiftung, Claudia Pfrang, hatte zum Sammelpunkt auf dem Belvedere hoch oben über den Dächern von Freising einen eindringlichen Appell mitgebracht: Es sei wichtig, „dass wir uns alle für das Klima einsetzen“. Ziel der Wanderung sollte es sein, dass jeder für sich nachdenkt, wo er etwas für das Klima tun kann. Markus Reinke, der Vize-Präsident der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, stellte klar: Selbst wenn man jetzt die Entwicklung des CO2-Ausstoßes stoppe, laufe der Klimawandel noch 50 Jahre lang weiter.

So eingestimmt, marschierte der Tross erst zur Breymühle zu Füßen des Dombergs. Dort wurde er von Inhaber Rolf Homberg empfangen. 84.000 Kilowattstunden Strom erzeuge man hier, trage durch die beiden Wehre auch zur Hochwasserregulierung bei, erfuhren die Besucher, die in kleinen Gruppen durch das alte Gemäuer geschleust wurden.

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Nächster Halt: der Laden Fashion & More von Günther Sesselmann. Wie industriell gefertigte Kleidung den Klimawandel beschleunige und die Umwelt schädige, davon wusste Sesselmann viel zu erzählen. Die nachhaltige Lösung? Weniger und bewusster einzukaufen, Kleidung aus Buchenholzfasern beispielsweise, oder auf „das tolle Geschenk Gottes“, den Hanf, zurückzugreifen. Zusammen mit Manuela Gaßner und den Inhaberinnen von Fräulein Lose habe sich in Freising eine Szene entwickelt, die wirklich etwas bewege und das Thema in das Bewusstsein der Menschen rufe, freute sich Sesselmann. Manuela Gaßner, die Fachfrau im Vermeiden von Müll und Autorin des Buches „Weniger ist mehr“, empfing die Schar der Spaziergänger im Rathaus, warb für Regionalität und den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Später waren die Teilnehmer noch bei Fräulein Lose zu Besuch, jenem Laden, in dem es keine Verpackungen gibt.

Bevor man zum Abschluss des Spaziergangs an der Langen Point die Hackschnitzelheizung besuchte, mit der die Hochschule nachhaltig ihre Gewächshäuser beheizt, stand ein anderes Wärmeversorgungsprojekt auf dem Tourplan: Tobias Grießl, der Energieberater der Stadtwerke Freising, öffnete die Türen zu der Übergabestation für das Nahwärmenetz in der Innenstadt. Das ist eines der Projekte, auf die Josef Beck, der Sprecher des Agenda-Arbeitskreises Energie und Klimaschutz, stolz ist. Weil man die Fassaden im Denkmalensemble der Altstadt nicht dämmen könne, sei die Installation eines Nahwärmenetzes wichtig. Beck war froh, dass die Stadtwerke diese Idee der Agenda-Gruppe aufgenommen und umgesetzt haben.

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