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Ärztestreik: Klinikum Freising greift zu Notfallplan

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Von: Manuel Eser

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Ein Notfallplan soll dafür sorgen, dass im Klinikum Freising alle Patienten die notwendige Versorgung erhalten.

Das Klinikum Freising rüstet sich für den Ärztestreik am Mittwoch. Ein Notfallplan soll das Krankenhaus über den Tag bringen.

Freising – Vom bundesweiten Ärztestreik ist auch das Klinikum Freising betroffen. Die Fachgewerkschaft für Ärzte „Marburger Bund“ hat insbesondere die Mediziner der kommunalen Krankenhäuser dazu aufgerufen, am  Mittwoch die Arbeit niederzulegen.

„Es wurde ein Notfallplan in Kraft gesetzt“, erklärte Klinikum-Sprecher Sascha Alexander dem FT am Dienstag. „Die Notfallversorgung am Klinikum Freising ist damit gesichert.“ Dabei mussten die Chefärzte dafür sorgen, streikbedingte personelle Ausfälle organisatorisch zu kompensieren. Wichtig: Alle größeren Eingriffe und Untersuchungen, die für Mittwoch geplant waren, wurden abgesagt. 

Streik: Notaufnahme nicht betroffen

Die Patienten wurden darüber informiert, berichtet Alexander: „Jetzt müssen wir halt sehen, wie das weitergeht, und ob sich Marburger Bund und die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände VKA einigen können. Sonst ist mit weiteren Streiks zu rechnen.“ Die zentrale Notaufnahme, die Intensivstation und die sogenannte Schlaganfall-Einheit (Stroke Unit) sind laut Pressesprecher Alexander nicht vom Streik betroffen.

Nicht nur die Ärzte streiken

Interessant wird die Reaktion der Bürger sein. Beim letzten Ärztestreik hatten die Freisinger Verständnis geäußert. In Fürstenfeldbruck gehen nicht nur die Mediziner im Krankenhaus in Ausstand. Auch die Beschäftigten von Coca Cola kämpfen für bessere Konditionen. Auch die Fridays-for-Future-Demos gehen weiter. In Miesbach ist wegen des Schülerstreiks ein Schulleiter in der Klemme.

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