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„Ein sehr netter, lebendiger Jahrgang“: Nicht nur Oberstufenkoordinator Hermann Letzel war voll des Lobes über die 70 Dom-Gymnasiasten, die am Freitag ihre Abiturzeugnisse bekommen haben. Wie lebendig die Absolvia 2016 ist, stellte sie natürlich auch bei der Zeugnisverleihung unter Beweis.

Zeugnisverleihung

Die Könige des Dom-Gymnasiums

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Freising – Sie waren zum Schluss „wahrlich die Könige der Schule“. Das behaupten die Abiturienten des Dom-Gymnasiums zumindest von sich selbst. Am Freitag erhielten 70 „Könige der Schule“ ihre Abiturzeugnisse – an dem Tag, an dem im Jahre 79 Titus römischer Kaiser wurde und 1987 Fußballstar Lionel Messi geboren wurde, wie Schulleiter Manfred Röder wusste.

„Mission Impossible“ spielte die Big Band in der Schulaula zu Beginn – auch wenn das Abitur für die 70 Dom-Gymnasiasten eben keine „Misson impossible“, kein unmöglicher Auftrag, war, wie auch Oberbürgermeister Tobias Eschenbacher sagte. Bei einem Jahrgang, der 23 Mal die Eins vor dem Komma aufweist, könne man davon ausgehen, dass „sie sich voll reingehängt“ haben, so der OB weiter. Sein guter Rat: „Ruhen Sie sich auf Ihren Lorbeeren aus. Ein bisschen.“ 

„Ein sehr netter, lebendiger Jahrgang“, das sei die Absolvia 2016 gewesen, sagte Oberstufenkoordinator Hermann Letzel und erzählte von manch kleinen Begebenheiten des diesjährigen Abiturs: Angst, dass die Tische für die Beine zu niedrig seien, Angst, dass man das Falsche gelernt habe, und und und. 

Lebendig – diese Eigenschaft stellten die Abiturienten bei der Zeugnisverleihung am Freitag glorreich unter Beweis: Da war neben der superlockeren Moderation von Lukas Richter und Moritz Wittmann auch die „Abiturientenrede“. Während Kilian Lupp am Pult aus dem Kinderbuch „Pippi geht in die Schule“ zitierte und behauptete, dass alle Schüler hier am Dom-Gymnasium acht Jahre „voller Spaß und Freude“ erlebt hätten, fielen ihm die zwei coolen Jungs Korab Hoxha und Furkan Durmaz ins Wort: Die machten sich erstmal ein Fläschchen Bier auf und stellten klar, dass man schon echt krass drauf gewesen sei, dass Rauchbomben und andere Missetaten durchaus zum Schulalltag gehörten. Denn schließlich seien sie spätestens in der Q 12 „wahrlich die Könige der Schule“ gewesen. 

Bevor es dann die Abiturzeugnisse gab, zeichnete noch Wolfgang Illinger von den Freunden des Dom-Gymnasiums Theresa Beck, Kilian Lupp, Franka Straubinger und Lisa Thuro für ihr besonderes Engagement aus – verbunden mit einem Appell an die Absolvia 2016: Um der Technokratie nicht das Feld zu überlassen, um auch mit der Moral und mit Werten hinter dem technischen Fortschritt herzukommen, brauche man Menschen wie die Absolvia 2016. Deshalb: „Veränderung kann man gestalten. Gestalten Sie mit!“ 

Elternbeiratsvorsitzender Franz Lupp hatte von einem „prachtvollen Jahrgang“ gesprochen, der nun „in die Welt hinauszieht, um der Welt ihren Stempel aufzudrücken“. „Unsere Kinder sind flügge geworden.“

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