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Neugestaltung der Freisinger Innenstadt

Kosten machen einen Millionen-Sprung

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Freising - Die beiden nächsten Bauabschnitte im Rahmen der Neugestaltung der Innenstadt werden teurer als geplant. Wie gestern im Planungsausschuss von Alois Spangler (Tiefbauamt) bekannt gegeben und von den Stadträten einstimmig genehmigt wurde, werden der Ausbau der General-von-Nagel-Straße und der Weizengasse nicht 2,42 Millionen Euro, sondern 3,89 Millionen Euro kosten.

Gründe dafür sind beispielsweise die Ergebnisse der Baugrunduntersuchungen, die aufgrund der hohen Verkehrsbelastung durch Busse eine Verstärkung der Oberbaudicke inklusive Pflaster von 65 auf 80 Zentimeter notwendig machen. Zudem wurde festgestellt, dass mit belastetem Aushubmaterial gerechnet werden muss. Und schließlich sind jetzt – anders als in der Kostenschätzung des Vorentwurfs – die Kosten für die Straßenbeleuchtung berücksichtigt. Und nicht zuletzt wird es jetzt auch mehr Mobiliar und mehr Baumstandorte geben.

 All das zusammengenommen führt zu einer Mehrung von rund 30 Prozent gegenüber der Kostenschätzung. Aufgrund der erhöhten Kosten, die durch Haushaltsansätze nicht gedeckt wären, werden nun einige Maßnahmen wieder ausgeklammert, um dann doch noch im September mit der Ausschreibung beginnen zu können: Zum Beispiel wird zunächst auf Ausstattungsgegenstände sowie auf die Überspannleuchten verzichtet. Die sollen dann erst später zusammen mit dem Bauabschnitt 1.2 (Heiliggeistgasse/Untere Domberggasse) ausgeschrieben werden. Mit diesem Vorgehen war es möglich, dass der Planungsausschuss gestern Maßnahmen für die beiden Bauabschnitte 1.1 und 7.3 in Höhe von 3,21 Millionen Euro genehmigte. Diese Summe steht im Haushalt noch zur Verfügung. Dafür bekommt man die Erneuerung der Verkehrsflächen, der Straßenentwässerung und der Mastleuchten sowie die Neupflanzung von Bäumen. Finanzreferent Ulrich Vogl (ÖDP) sprach von einer „schwer zu erklärenden und schwierigen Sache“, zumal ja rund 50 Prozent auf die Anlieger umgelegt werden. Sebastian Habermeyer (Grüne) hätte sich gewünscht, dass die Stadträte auch die dadurch gestiegene Fördersumme erfahren hätten. 

Die bauliche Durchführung der Maßnahme ist für den Zeitraum März bis November 2017 terminiert. Das Gesamtprojekt „Umgestaltung der Innenstadt“ soll übrigens bis 2023 abgeschlossen sein, wobei es wegen Terminkonflikten mit der Asam-Sanierung und den Arbeiten am Domberg zu Umstellungen bei den Bauabschnitten und zu Verzögerungen kommt

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