Zwei Frauen, die Coronatest-Proben bearbeiten.
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Im Heiliggeistspital Freising wurden noch mehr Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Symbolbild

Neue Zahlen übers Wochenende

Weitere Infizierte in Heiliggeistspital Freising - Erneut Mitarbeiter in Marzlinger Seniorenheim positiv

Übers Wochenende hat sich die Zahl der Coronafälle im Freisinger Heiliggeistspital erhöht. Im Seniorenzentrum in Marzling wurde ein neuer Fall in der Belegschaft bekannt.

Freising - Die Zahl der Coronafälle im Heiliggeistspital Freising hat sich erhöht. Übers Wochenende wurden dem Gesundheitsamt Freising zehn weitere positive Testergebnisse gemeldet, sodass nun 23 Bewohner und zwei Mitarbeiter betroffen sind. Das teilt Landratsamt-Sprecher Robert Stangl mit.

Nachdem zunächst wie berichtet ein positiver Test bekannt geworden war, hatten die Hausärzte im Auftrag des Gesundheitsamtes Freising am 14. Januar eine Reihentestung der Mitarbeiter und Bewohner organisiert. Drei positiv getestete Bewohner sind zur Behandlung in einem Krankenhaus.

17 Mitarbeiter in Marzlinger Seniorenzentrum infiziert

Im Vitalis-Seniorenzentrum Marzling wurde bei der Reihentestung am Freitag ein weitere Coronafall in der Belegschaft bekannt geworden, sodass inzwischen 17 Mitarbeiter mit COVID-19 infiziert sind oder waren. Unter den Bewohnern ist kein weiterer Fall aufgetreten.

Laut Stangl hätten die Hausärzte am Montag, 18. Januar, nochmals die Bewohner und Beschäftigten des Seniorenzentrums Corbinian Freising abgestrichen und stünden den Heimen mit einer Rufbereitschaft auch am Wochenende zur Verfügung. Mit beiden Freisinger Seniorenheimen, Vitalis und Heiliggeistspital, sei besprochen worden, „dass bei Allgemeinzustands-Veränderungen der Bewohner initial die Hausärzte zu verständigen sind. Sollte der Hausarzt nicht erreichbar sein, wird das Heim einen benannten Bereitschafts-Hausarzt verständigen“, sagt Dr. Mark Bardenheuer, Ärztlicher Koordinator im Landkreis Freising.

Eigentlich sollten diese Woche 320 Senioren im Freisinger Impfzentrum ihren Stich erhalten. Aber es wird kein Serum geliefert. Das sorgt für Ärger bei den Impf-Teams.

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