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Ins Goldene Buch der Stadt Freising trug sich Staatsministerin Emilia Müller ein, flankiert von OB Tobias Eschenbacher (l.) und Stiftungsvorstand Florian Herrmann.

Minister-Lob für Freisinger Bürgerstiftung

„Eine echte Mitmachstiftung“

Freising - Die Bürgerstiftung Freising hat Lob von höchster Stelle erfahren. Beim traditionellen Herbstempfang im Rathaus lobte die Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Emilia Müller: „Sie helfen wo es Not tut. Sie stehen für den Zusammenhalt.“

Freising– Dass die Bürgerstiftung gute Arbeit leistet, das steht laut Müller außer Frage. Und dass man es geschafft habe, das Grundkapital in sieben Jahren praktisch zu vervierfachen, bezeichnete die Staatsministerin beim Herbstempfang im großen Sitzungssaal als ganz besondere Leistung. Aktuell beträgt es über 230 000 Euro, wie der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Florian Herrmann, erklärte. Gut 30 Stifter nahmen an dem Festakt teil, der von Einlagen der Musikschule Freising begleitet war. Gastgeber OB Tobias Eschenbacher wertete den Erfolg der Bürgerstiftung als Beweis dafür, dass die Menschen in Freising bereit seien, sich „für das gesellschaftliche Zusammenleben einzusetzen“. Die finanziellen Mittel die sich aus dem Engagement der Bürgerstiftung ergeben, würden dazu verwandt, „gute Projekte zu unterstützen“. Der OB verwies dabei auf eine Liste von gut zwanzig Geldspenden, die im Rechenschaftsbericht der Bürgerstiftung aufgeführt sind - etwa an den Verein Mibikids. Dass es derzeit sehr schwer sei für Bürgerstiftungen, Geld aus dem Kapital zu schöpfen, das machte Müller an der „Nullzinspolitik“ fest. Unabhängig davon sei es der Bürgerstiftung Freising gelungen, viele Fördervereine, Schulen und Privatinitiativen zu unterstützen. Müller sprach von „einer echten Mitmachstiftung“, die lokale gute Zwecke fördere. „Ein gewaltiger Kraftakt“ lobte Müller angesichts der Tatsache, dass die Bürgerstiftung bisher bereits 45 000 Euro ausgeben konnte.

Was die Flüchtlingsproblematik betreffe, habe Bayern hervorragende Arbeit geleistet, sagte Müller. Das hatte auch Florian Herrmann in seiner Begrüßungsrede betont. Beide hoben die Leistungen der Helferkreise und all derer hervor, die dazu beigetragen hätten den Ansturm von über einer Million Menschen zu bewältigen.

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