Die Baugrube an der Rotkreuz-/Holzgartenstraße in Freising ist bereits ausgehoben. Hier entsteht das Projekt „Bee Free“ für Studentenwohnungen.
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Die Baugrube an der Rotkreuz-/Holzgartenstraße in Freising ist bereits ausgehoben. Hier entsteht das Projekt „Bee Free“ für Studentenwohnungen.

Aber billig wird es nicht werden

„Gebaute Utopie“: Mit „Bee Free“ entstehen in Freising außergewöhnliche Studentenwohnungen

Ein Novum in Freising: Mit dem Projekt „Bee Free“ der Münchner Unternehmergruppe BHB entstehen außergewöhnliche Studentenwohnungen.

Freising – Mit „Bee Free“ will die Münchner Unternehmergruppe BHB ein Novum für Studentenwohnungen in Freising setzen. In der Pressekonferenz am Mittwoch informierte der Bauträger über den aktuellen Stand der „gebauten Utopie“ an der Rotkreuzstraße und nannte auch mögliche Mietpreise. So viel vorweg: Billig wird es nicht werden.

Theorie und Praxis für Studierende erlebbar machen

Das Grundkonzept von „Bee Free“: Ein „grünes Konzept“ soll Theorie und Praxis für Studierende, am besten für „grüne Studiengänge“, erlebbar machen. Die Geschäftsführerin der Unternehmergruppe Melanie Hammer formulierte es so: „Unser Ziel war ein nachhaltiges Wohnprojekt, das seine Wurzeln in der DNA der Lehrfächer vor Ort hat. In ,Bee Free‘ können Studierende das Wissen um Anbau, Essen und Nachhaltigkeit direkt aus dem Hörsaal in der Praxis eigenhändig umsetzen.“

So soll die Wohnanlage aussehen: Der Bauträger nennt es das „grüne Konzept“.

In einer Gemeinschaftsküche sollen die Studenten dann die Möglichkeit haben, die eigene Ernte zu verarbeiten, zudem soll es einen für die Domstadt traditionellen Bierkeller geben. Außerdem soll es über zwanzig „Claims“ geben, also Krautgärten, und diverse Spaliere für den „grünen Daumen“. Die insgesamt 67 Wohneinheiten in den Größen von 22 bis 51 Quadratmeter sollen laut Hammer „klein aber oho“ werden: In den Farben Gold und Grün farblich abgestimmt, mit Kunstobjekten auf den Außenflächen. Dieses laut Hammer „besondere Produkt“ soll bis zum Sommersemester 2023 fertiggestellt sein – die Baugenehmigung liege vor, die Baugrube sei schon ausgehoben.

Aus Freising noch kein Investor

Zum geplanten Mietpreis: 20 bis 25 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter, die Einzelwohnungen werden laut Planung teilweise mit Design-Stücken möbliert. Die Baukosten selbst seien vor allem aufgrund der örtlichen Bodenbeschaffenheit „eine Herausforderung“ gewesen, allerdings wolle sich der Bauträger damit „keine goldene Nase“ verdienen. Der Verkauf von Wohneinheiten stehe in den Startlöchern, seit Februar gebe es 15 Reservierungen von Investoren aus ganz Deutschland – aus Freising selbst sei noch keiner dabei.

Richard Lorenz

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