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Sie haben den Quali beziehungsweise den Mittelschulabschluss in der Tasche: Die 39 Absolventen der Mittelschule Lerchenfeld, zusammen mit Rektor Thomas Dittmeyer (3. v. l.) sowie den Klassenleitern Martin Lobewein (l.) und Simona Schuller (2. v. l.).

Emotionaler Abschied 

Ab in eine neue Freiheit: Mittelschule Lerchenfeld verabschiedet 39 Absolventen

Aufatmen heißt es nun für die Absolventen der Mittelschule Lerchenfeld: Die 39 Jugendlichen wurden am Freitag ins Berufsleben entlassen.

Freising – Aufatmen heißt es nun für die Absolventen der Mittelschule Lerchenfeld. Nachdem alle Schüler der neunten Klassen sich vor einigen Wochen den Prüfungen zum qualifizierenden Abschluss der Mittelschule unterzogen hatten, wurden sie am Freitag von ihren Lehrern ins Berufsleben entlassen.

Die Zukunft sieht bei jedem anders aus

„Man kann einen Läufer ins Stadion tragen, laufen muss er selbst.“ Mit diesen Worten fasste Direktor Thomas Dittmeyer die Eigenleistung und das Engagement seiner Abschlussschüler. Die können stolz sein: Von 39 Schülern haben 31 ihren Quali in der Tasche, die restlichen Schulabgänger starten mit einem Mittelschulabschluss in ihre Zukunft.

Diese sieht bei jedem anders aus: Viele beginnen eine Berufsausbildung, ein Teil der Jugendlichen geht weiter zur Schule, und so mancher will mithilfe von Praktika noch seinen Traumberuf finden.

Eltern können bei der Orientierung helfen

Dass es eine große Herausforderung ist, bereits in so jungen Jahren den Grundstein für seine gesamte Zukunft zu legen, sprach Bürgermeisterin Eva Bönig in ihrer Rede an, die sie zu Ehren der Abschlussschüler hielt: „Mit 14 oder 15 schon zu wissen, wie es weitergeht, ist viel verlangt. Diese neue Freiheit, die ihr ab heute habt, bedeutet auch viel Verantwortung.“ Deshalb gab es noch einen Tipp von der Bürgermeisterin: Eltern seien eine große Hilfe, wenn es darum geht, sich in eine passende Richtung zu orientieren.

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Der Abend in der Aula der Lerchenfelder Mittelschule war nicht nur für die beiden Abschlussklassen sehr emotional. Auch für die Klassenlehrer der 39 Schüler war der Abschied von ihren Sprösslingen ein großer Schritt. Insgesamt können beide Lehrkräfte auf zwei lustige, erfolgreiche und harmonische Jahre zurückblicken, die trotz der ein oder anderen Schwierigkeit gut gemeistert wurden. Ein besonderer Höhepunkt für beide Klassen war die Abschlussfahrt, die die Freisinger zu Beginn des letzten Schuljahres nach Berlin und Paris führte. Die Erinnerungen, die die beiden Klassenlehrer in einer Diashow mit dem Publikum teilten, werden den Jugendlichen wohl für immer bleiben.

Alle haben ihr Bestes gegeben

Bevor der offizielle Teil des Abends in den gemütlichen überging, wurden noch die drei Schulbesten geehrt: Drittbeste war Barbara Bläsing mit einem Notenschnitt von 1,9, dicht gefolgt von Valmir Ajdaj, der sich über einen Durchschnitt von 1,8 freuen durfte. Schulbeste war Jasmin Sturm mit einem Quali von 1,6. Doch nicht nur die drei Besten dürfen stolz auf sich sein – alle haben ihr Bestes gegeben.

Rektor Thomas Dittmeyer hatte noch einen besonderen Wunsch: „Schaut mal wieder vorbei. Dem ein oder anderen wird die Schule sicherlich schneller fehlen, als er es sich gerade vorstellen kann.“ Pascale Fuchs

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