Graphik zur geplanten Kita in Lerchenfeld
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So wird sich die neue Kindertagesstätte mit Blick von der Kreuzung Jagd- und Moosstraße in Lerchenfeld präsentieren. Rendering: Gmeiner Architekten, Freising

Baustelle zieht viele Passanten an

Drei Monat nach dem Baubeginn: Stadt berichtet über den Baufortschritt bei der neuen Kita in Lerchenfeld

Vor fast drei Monaten haben die Bauarbeiten für die neue Kita in Lerchenfeld begonnen. Jetzt berichtet die Stadt Freising über den Baufortschritt.

Freising – Der Neubau der sechsgruppigen Kindertagesstätte (Kita) an der Moosstraße 61 in Lerchenfeld nimmt Gestalt an: Passanten, darunter viele Eltern mit ihren Kindern, bleiben am Bauzaun stehen und beobachten seit Mitte März mit Interesse die großen Baumaschinen und das Fortschreiten an der städtischen Baustelle.

Im Herbst nächsten Jahres sollen an der Stelle, die jetzt durch einen mächtigen Baukran und mehrere Baucontainer markiert wird, mehr als 100 Kinder einen Betreuungsplatz für das Kindergartenjahr 2022/23 erhalten. Das ist auch gut so, denn in Freising, insbesondere in Lerchenfeld, ist die Nachfrage nach Krippen- und Kindergartenplätzen seit Jahren sehr groß. Vor einem knappen Jahr hat der Stadtrat das Projekt auf Grundlage der Entwurfsplanung beschlossen. Der Entwurf der zweigeschossigen Kita stammt vom Freisinger Büro Gmeiner Architekten, die Freianlagen werden von den Landschaftsarchitekten toponauten, ebenfalls aus Freising, gestaltet.

Gebäude ist in Massivbauweise geplant

„Der U-förmigen Baukörper, in dem drei Kinderkrippen- und drei Kindergartengruppen Platz finden, bildet eine klare Raumkante zu den beiden anliegenden Straßen und lässt einen geschützten, sich nach Osten öffnenden Freibereich entstehen. Der Garten und die bespielbaren Dachterrassen werden, durch die Fluss- und Auenlandschaft der Isar inspiriert, als naturnahe Spiellandschaften gestaltet“, erläutert Brigitte Schneider, Architektin im Hochbauamt der Stadt Freising. Etwas zurückgesetzt und vom Verkehr abgeschirmt liegt der Eingang der Kita an der Moosstraße. Hier sind auch die Stellplätze für die Pkw und überdachte Fahrradstellplätze vorgesehen.

Das ist der Blick auf die Baustelle von der Kreuzung Jagd- und Moosstraße aus.

Das Gebäude ist in Massivbauweise geplant. Die Geschossdecken sind aus Stahlbeton, der überwiegende Teil der Außenwände wird aus Ziegeln mit Holzfaserdämmung gemauert. Die Holzfasern aus Fichte in den Hohlkammern der Ziegel sorgen für eine optimale Wärmedämmung und haben gegenüber den herkömmlichen Dämmmaterialien eine bessere CO2-Bilanz, sowohl in der Herstellung als auch beim Recycling, vorzuweisen.

Kita-Dach erhält PV-Anlage

Auf der Fläche des Flachdaches über dem Obergeschoss wird eine Photovoltaikanlage installiert, die überwiegend zum Eigenverbrauch der Kindertagesstätte Strom erzeugen soll. Dies gehört zum KfW 55 Energiestandard des Gebäudes. Die voraussichtlichen Gesamtbaukosten des Projekts wurden auf 5,3 Millionen Euro beziffert. Die Stadt erhält für einen Teil der Ausgaben Fördermittel vom Freistaat Bayern.

Beim aktuellen Bau läuft bisher alles planmäßig und termingerecht, meldet die Stad. Aufgrund der aktuellen Situation müssten allerdings Behinderungen aufgrund von Lieferengpässen bei Baustoffen wie Holz, Dämmstoffe und Metall einkalkuliert werden. (ft)

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