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Die Turnhalle der Grundschule Vötting soll abgerissen und durch eine neue Doppelturnhalle ersetzt werden. Doch das ist noch nicht alles.

Sanierung der St. Korbinian Schule ebenfalls geplant

Neue Pläne für Vöttinger Grundschule: Turnhalle und Aula werden erweitert

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Für die Vöttinger Grundschule musste eine neue Machbarkeitsstudie her: Die ersten Ergebnisse geben die Richtung vor: Turnhalle und Aula werden erweitert. 

Freising – Das Schul- und Inklusionskonzept der Stadt Freising stammt aus dem Jahr 2015. Danach ergingen von der Regierung von Oberbayern aber neue Vorgaben. Deshalb konnte man eine im Jahr 2016 abgeschlossene Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Grundschule Vötting nicht mehr verwenden. Jetzt hat man eine neue Machbarkeitsstudie angefertigt, die einen größeren Ganztagesbereich, zusätzliche Fachräume und Klassenzimmer sowie eine Zweifach-Turnhalle vorsieht. Nun wurde die Studie dem Kulturausschuss vorgestellt und zur weiteren Planung freigegeben.

Das erste wichtige Ergebnis: Das bestehende Gebäude und das Grundstück bieten die Voraussetzungen, durch Erweiterung und Sanierung den Grundschulbedarf im Freisinger Südwesten abzudecken.

Als Hauptmaßnahme ist vorgesehen, die Turnhalle und den Aula-Bau abzureißen und in einem ersten Schritt das Bestandsgebäude zu erweitern sowie um eine neue Doppelturnhalle zu ergänzen. Der Schulbetrieb im Bestandsgebäude soll derweil weiterlaufen. Danach sollen die Schüler in die neuen Gebäudeteile einziehen, während Teile des Bestandsgebäudes saniert werden.

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Sogar eine „Terminschiene“ gibt es schon: Baubeginn könnte 2021 sein, vollständig abgeschlossen sein könnte das Projekt Ende des Jahres 2023.

Noch eine Frage hatte die Machbarkeitsstudie zu beantworten: Was tun, wenn im Falle des Baus der dritten Startbahn die Pullinger Schule aufgelöst werden müsste? Die Antwort: Der Baukörper in Vötting könnte gegebenenfalls nochmals aufgestockt werden, um so die dann notwendigen weiteren zwei Klassenräume und zwei Fachräume zu schaffen.

Der Kulturausschuss diskutierte außerdem noch ein Grundschulprojekt: die Generalsanierung der Grundschule St. Korbinian. Weil die letzte Sanierung des Einzeldenkmals schon 34 Jahre zurückliegt, bestehe derzeit „ein sehr hoher Sanierungsbedarf“, berichtete die Verwaltung. Bei der geplanten Renovierung sollen auch ein Ganztagesbereich eingerichtet und Vorgaben zur Inklusion umgesetzt werden.

Voruntersuchungen hätten ergeben, dass ein Fahrstuhl möglich sei und die räumlichen und funktionalen Anforderungen in der bestehenden denkmalgeschützten Gebäudekubatur umsetzbar seien. Bei optimalem Verlauf der Planungen und des Verfahrens könnte die Maßnahme im Herbst 2022 starten – also dann, wenn die Steinpark-Schulen fertiggestellt sind. Ein Abschluss der Arbeiten an der St. Korbinian-Schule wäre 2024 möglich. zz

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