Dank der Unterstützung des Freundeskreises Josef-Hofmiller-Gymnasium konnte ein neues Schmidt-Cassegrain-Spiegelteleskop für die JoHo-Sternwarte angeschafft werden.
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Dank der Unterstützung des Freundeskreises Josef-Hofmiller-Gymnasium konnte ein neues Schmidt-Cassegrain-Spiegelteleskop für die JoHo-Sternwarte angeschafft werden.

Freundeskreis sponsert Anschaffung

„Der wohl schönste Ort im ganzen Gymnasium“: Neues JoHo-Teleskop bringt Schülern die Galaxien noch näher

Das Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising hat ein neues Teleskop. Damit können die Schüler im Wahlunterricht Astronomie das All noch besser erforschen.

Freising – „Der wohl schönste Ort im ganzen Josef-Hofmiller-Gymnasium ist die Sternwarte. Darüber sind sich jedenfalls alle einig, die die Kuppel auf dem Dach der Schule schon einmal besucht haben“, schreibt JoHo-Pressebeauftragte Katharina Sturm. Das ist jetzt noch exakter zu bewerkstelligen – mithilfe eines neuen Teleskops, das unlängst montiert wurde.

Wahlunterricht Astronomie für Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe

„Dank der Großzügigkeit des Freundeskreises Josef-Hofmiller-Gymnasium konnte ein neues Schmidt-Cassegrain-Spiegelteleskop mit einer Brennweite von 2800 Millimetern und einem Primärspiegeldurchmesser von 279 Millimetern (11 Zoll) verbaut werden, mit dem wegen der größeren Brennweite die Beobachtung von Planeten noch besser möglich ist“, teilt die Schule mit. Besonders oft in diesen Genuss kommen die Mitglieder des Wahlunterrichts Astronomie, an dem am JoHo Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe teilnehmen können. An Beobachtungsabenden auf der Sternwarte sollen sie mit den Erscheinungen am Sternenhimmel und den instrumentellen Beobachtungstechniken vertraut werden.

Der Orionnebel ist eines der hellsten Objekte in diesem Sternbild. Die Aufnahme wurde am 13. Februar gemacht.

Aber auch Objekte außerhalb des Sonnensystems, sogenannte Deep-Sky-Objekte, können laut Sturm mit dem neuen Teleskop viel besser betrachtet und fotografiert werden. Hier sei weniger die Vergrößerung als das Lichtsammelvermögen des Aufbaus entscheidend. Zusammen mit der bereits vorhandenen Ausrüstung der Sternwarte bringe das neue Teleskop „eine Verbesserung um zirka das Fünffache im Vergleich zu seinem Vorgänger“. Zudem beschleunige die neue leistungsstarke GoTo-Montierung die komplizierte Ausrichtung des großen Teleskops auf die gewünschte Position am Himmel deutlich“.

Sternbilder im Laufe des Jahres, Sonnenoberfläche und bizarre Mondlandschaften

Diese Montierung bedienen zu lernen, ist laut Katharina Sturm einer der ersten und wichtigsten Schritte, den die Teilnehmer im Grundlagenkurs absolvieren müssen. Außerdem werde thematisiert, was gerade am Himmel zu beobachten ist: die Sternbilder im Lauf des Jahres, die Planeten und ihre Monde, die Vorgänge auf der Sonnenoberfläche oder auch die bizarren Mondlandschaften.

Die fortgeschrittenen Teilnehmer des Aufbaukurses wenden sich dann den Deep-Sky-Objekten zu: leuchtenden Gaswolken, Sternhaufen und Galaxien. Hier braucht es mehr Erfahrung und das Ganze wird technischer, da jetzt eine speziell für die Astrofotografie umgebaute Kamera als Lichtverstärker sowie ein Astrocomputer, den man via iPad steuert, benutzt werden müssen. Dank des Freundeskreises des Gymnasiums wird das alles nun noch professioneller möglich sein. ft

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