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So entsteht eine Druckplatte: Siegfried und Alexander Lerchl führten Mathilde Hagl und OB Tobias Eschenbacher durch den Druckerei-Betrieb an der Liebigstraße.

OB auf Betriebsbesuch in der Druckerei Lerchl

Qualität und Nachhaltigkeit siegen gegen Internet-Anbieter

Freising -  Seine regelmäßigen Betriebsbesuche haben OB Tobias Eschenbacher jetzt auch in die Druckerei Lerchl geführt. Gemeinsam mit Mathilde Hagl, der Leiterin des Referates für Wirtschaft, Finanzen und Liegenschaften, nahm Eschenbacher in einem ausführlichen Rundgang alle technischen Abteilungen.

Dabei präsentierten Firmeninhaber Siegfried Lerchl und sein Sohn, Betriebsleiter Alexander Lerchl, nicht nur den modernen Gerätepark und das große Leistungsspektrum des mittelständischen Unternehmens mit 13 Mitarbeitern, sondern öffneten für die Gäste auch Maschinen, um die komplizierten technischen Verfahren erlebbar zu machen.

Noch vor etwa 60 Jahren waren in Freising elf Buch- und Offsetdruckereien aktiv. Heute ist die Firma Lerchl-Druck die einzige Vertreterin des Gewerbes. In Zeiten, in denen fast alle Haushalte einen Computer mit angeschlossenem Drucker haben, tun sich Profis schwer. Vor allem aber macht der Online-Handel vielen Firmen zu schaffen. In diesem ungleichen Konkurrenzkampf habe sich der Familienbetrieb Lerchl behauptet: „Qualität, Leistungsstärke und einen Service, der Kunden als echte Partner versteht“, bezeichnen Siegfried und Alexander Lerchl als Erfolgsgaranten. Ein großes Anliegen ist ihnen die nachhaltige Produktion: „Wir sind PEFC zertifiziert“, berichtete Alexander Lerchl stolz. Das streng kontrollierte Siegel garantiere, dass nur Papier aus nachhaltigem Anbau zum Einsatz komme. „Wir verwenden außerdem ökologische Druckfarben, die Druckplatten sind chemiefrei und wir verwerten nicht nur Papierreste, sondern auch die gebrauchten Aluminium-Druckplatten.“

Zurückversetzt in jene Zeit, als sich Josef Lerchl und seine Frau Maria – die Eltern des heutigen Firmeninhabers – anno 1951 den Traum von der Selbstständigkeit erfüllten, fühlten sich OB Eschenbacher und Mathilde Hagl beim Anblick eines Setzkastens mit Bleibuchstaben. Danach gab’s den großen Rundgang durch den Betrieb, wo der moderne Maschinenpark besichtigt wurde.

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