Für Gesamtkosten von knapp einer halben Million Euro wird die Stadt eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der beiden Schulen im Steinpark errichten. Jetzt gab es für das Vorhaben grünes Licht im Finanzausschuss.
+
Für Gesamtkosten von knapp einer halben Million Euro wird die Stadt eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der beiden Schulen im Steinpark errichten. Jetzt gab es für das Vorhaben grünes Licht im Finanzausschuss.

Grünes Licht für Kosten

Photovoltaik auf Steinpark-Schulen: Freisings Finanzausschuss genehmigt eine halbe Million Euro

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
    schließen

Für mehr als eine halbe Million Euro lässt die Stadt Freising eine Photovoltaikanlage auf den Steinpark-Schulen errichten. Es ist die bisher größte Anlage der Stadt.

Freising – Über eine halbe Million Euro macht die Stadt Freising locker, um dem Klimaschutz zu dienen. So viel kostet die Photovoltaikanlage, die die Kommune auf den Dächern der beiden Schulen im Steinpark errichten wird. Der Finanzausschuss hat die Entwurfsplanung und Kostenberechnung zur Kenntnis genommen und das Projekt beschlossen. Einstimmig.

PV-Anlagen wesentlicher Bestandteil der Klima-Offensive

Die Flächen, die im Stadtgebiet von Freising zur Nutzung Erneuerbarer Energien verwendet werden können, sind begrenzt. Das größte Potenzial bieten dabei die vorhandenen Dachflächen zur Nutzung solarer Energie. Deshalb war es im Jahr 2020 wesentlicher Bestandteil des Beschlusses zur Freisinger Klima-Offensive, dass man städtische Liegenschaften dort, wo es sinnvoll sei, mit PV-Anlagen ausstatte, sobald es sich um Neubauten oder Generalsanierungen handle. Dabei soll nicht die maximale Wirtschaftlichkeit im Vordergrund stehen, sondern eine sinnvolle Belegung der Dächer bei einer Amortisierung der Investitionskosten innerhalb von maximal 20 Jahren.

Wird die bisher größte Anlage in der Stadt Freising

Bereits 2018 war also die Verwaltung damit beauftragt worden, die Anbringung von PV-Anlagen auf den Steinpark-Schulen zu untersuchen. Ergebnis: Die Dächer der Grund- und der Mittelschule werden bekiest und mit einer solchen PV-Anlage ausgestattet, das Dach der Turnhalle wird unter Verzicht auf eine PV-Anlage mit extensiver Dachbegrünung ausgeführt. 1200 Quadratmeter Dachfläche stehen also zur Verfügung, 750 PV-Module können installiert werden, die Nennleistung der 520 000 Euro teuren Anlage beträgt damit rund 250 kWp. Konzipiert ist die Anlage für den Eigenverbrauch mit Überschusseinspeisung. Die Anlage ist die größte, die bisher in der Stadt Freising errichtet und betrieben wird. Weil sie eine Größe von mehr als 100 kWp aufweist, muss sie von der Stadt selbst verwaltet werden, was zu Mehraufgaben in der Stadtverwaltung führt.

Wie im Finanzausschuss klar wurde, werden die Stadtwerke als Tochterunternehmen der Stadt die Vermarktung übernehmen. Der Neubau der Steinpark-Schulen wird wohl im Herbst 2022 abgeschlossen sein. Die PV-Anlage soll schon im Zuge der Hauptmaßnahme und nicht erst nach Abschluss des Neubaus errichtet werden.

Alle Neuigkeiten und Nachrichten aus Freising und der Region lesen Sie immer aktuell hier.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare