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Nach Tag der offenen Tür

Die Polizei, dein Freund und Spender

Freising - Der Tag der offenen Tür der Freisinger Polizei ging voll auf. Denn: Das Geld, das erwirtschaftet wurde, unterstützt zwei Einrichtungen der Domstadt. Polizeichef Ernst Neuner erklärt, warum.

Sichtbar stolz war PI-Chef Ernst Neuner: Nach dem äußerst erfolgreichen Tag der offenen Tür konnte er den dort erwirtschafteten Überschuss als Spende dem Freisinger Interventionsmodell, vertreten durch Beate Drobniak, überreichen.Der Verein erhielt einen Scheck in Höhe von 1150 Euro. Doch damit nicht genug: Auch die Vorsitzende der Klinikclowns Elisabeth Makepeace durfte sich über eine Spende von sogar 2000 Euro freuen. Ein anonymer Spender hatte 800 Euro zweckgebunden für die Klinikclowns zur Verfügung gestellt – deshalb fielen die Summen so unterschiedlich aus.

Die Klinikclowns versuchen schwerkranken Kindern ihren Krankenhausaufenhalt so angenehm wie möglich zu gestalten. „Es war mir wichtig, Vereine in Freising zu unterstützen, die so gut wie keine staatliche Unterstützung bekommen“, erklärte Neuner. Die Klinikclowns erachtet Neuner als „unverzichtbare Einrichtung in Freising“. Mit improvisierter Clownerie bringen sie Spaß und Fröhlichkeit in die Krankenzimmer.

Das FIM ist für die Polizei ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Gerade bei Opfern häuslicher Gewalt kann die Polizei nicht die Betreuung leisten, die diese Frauen benötigen, sagt Neuner. Genau da setzt das FIM an – „und wir haben mit den Mitarbeiterinnen dort eine sehr enge Zusammenarbeit“, sagt der Polizeioberrat. Ernst Neuner war vom Erfolg des Tags der offenen Tür erstaunt – dafür danach umso glücklicher, wie er abgelaufen ist. Obwohl der Erlebnistag an der Haydstraße mit erheblichem Aufwand verbunden ist, steht für ihn bereits jetzt fest, die Veranstaltung so früh wie möglich zu wiederholen. Wichtig sei ihm auch, Danke zu sagen – an Beteiligte, Unterstützer und Besucher. Nur durch sie sei es möglich gewesen, dem Freisinger Interventionsmodell und den Klinikclowns eine Spende in vierstelliger Höhe zu überreichen.

Johannes Rami

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