Feuerwerk über Baumwipfeln
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Corona-konform begrüßt wurde das neue Jahr von einem Großteil der Freisinger. Die Polizei zog positive Bilanz. (Symbolbild)

Großteil der Bürger hielt sich an Corona-Beschränkungen

Freisinger Polizei zieht positive Silvesterbilanz - zwei Vorfälle trüben Gesamtbild

  • Manuel Eser
    vonManuel Eser
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Die Freisinger Polizei hat ein positives Fazit zur Silvesternacht gezogen. Zwei Vorfälle trüben das Gesamtbild.

Freising – Die Polizei im Landkreis Freising hat an Silvester eine weitestgehend ruhige Nacht verlebt. Zwei Vorfälle überschatten aber die positive Bilanz. Wie die Polizei Freising mitteilt, wurden in der Nacht zu Neujahr verstärkt Kontrollen durchgeführt, ob die pandemiebedingte Ausgangssperre ab 21 Uhr und das Feuerwerksverbot in der Innenstadt eingehalten wird. Bezüglich des Abbrennens von Knallkörpern konnte kein Verstoß festgestellt werden, teilte Polizeihauptkommissar Ralf Schmidt mit. „Offensichtlich hat sich die Bevölkerung bereits auf ein ,ruhiges’ Silvester eingerichtet. Es gab wenig Feuerwerk.“ Der vorangegangene Appell der Polizei an die Bürger hat offenbar gefruchtet.

Allerdings kam es zu einigen Verstößen gegen die Ausgangssperre. Insgesamt mussten rund 20 Personen angezeigt werden, die ohne „triftigen Grund“ zwischen 21 und 5 Uhr unterwegs waren. Zudem musste eine kleine, aber illegale Silvesterfeier aufgelöst werden: Sechs Personen aus verschiedenen Haushalten hatten sich getroffen.

Streit zweier Mitbewohner eskaliert

Ein zweiter unangenehmer Vorfall ereignete sich in Eching. Gegen 0.30 Uhr kam es zwischen zwei stark alkoholisierter Mitbewohnern, die an der Kleiststraße leben, zu einem Disput. Wie die PI Neufahrn mitteilt, gerieten die beiden zunächst verbal aneinander. Der eine (23) verwies den anderen (22) daraufhin der Wohnung. Letzterer war mit der Maßnahme nicht einverstanden und verschaffte sich Zutritt, indem er mehrfach gegen die Terrassentür schlug. Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei der der 23-Jährige Schürfwunden und Kratzer im Gesicht erlitt. Der 22-Jährige wurde von der Polizei in Sicherheitsgewahrsam genommen.

Die Polizei Freising kam dennoch zu einem positiven Fazit: „Die Bevölkerung hat sich mit den geltenden Regeln zu Silvester sehr gut arrangiert“, betonte Schmidt. „Aus polizeilicher Sicht war es eine ruhige Nacht.“

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Erwin Prechtl aus Freising ist der dienstälteste noch lebende Luftrettungssanitäter aus der Gründerzeit um 1970. Dem Tagblatt berichtet er aus den vergangenen fünf Jahrzehnten.

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