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Ausgezeichnete Wissenschaftlerin: Prof. Veronika Somoza leitet ab 1. November das Leibniz-Institut in Freising.

Lebensmittel-Forschung

Neue Chefin für das Freisinger Leibniz-Institut

Das renommierte Leibniz-Institut in Freising hat eine neue Chefin: Professor Veronika Somoza forscht, um den Hunger der Welt zu stillen.

Freising – Neue Chefin: Am 1. November übernimmt Prof. Dr. Veronika Somoza (54) ihr neues Amt als Direktorin des Leibniz-Instituts für Lebensmittel-Systembiologie an der TU München. Sie folgt auf Prof. Dr. Thomas Hofmann, der das Freisinger Leibniz-Institut verlässt, um sich ganz seinen Aufgaben als neuer Präsident der TU widmen zu können. Die Position der wissenschaftlichen Direktorin ist mit einer Professur für Nutritional Systems Biology am Department Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der TUM verbunden.

Vor ihrem Amtsantritt war die gebürtige Braunschweigerin an der Universität Wien tätig, an der sie in den vergangenen Jahren als Vize-Dekanin der Fakultät für Chemie tätig war und das Institut für Physiologische Chemie geleitet hat. Im Fokus ihrer Forschung standen und stehen die Isolation, die Charakterisierung, die Bioaktivität und Bioverfügbarkeit von Lebensmittelinhaltsstoffen sowie deren Wirkungen auf das Biosystem Mensch.

Die neue Leiterin wurde schon mehrfach ausgezeichnet

„Mit Prof. Somoza gewinnen wir eine international anerkannte und mehrfach ausgezeichnete, exzellente Wissenschaftlerin, die kompetenzübergreifend die Bereiche Ernährungs-, Lebensmittel- und Gesundheitsforschung miteinander verbindet. Ihr bisheriger Werdegang beweist, dass sie hervorragend geeignet ist, die noch junge strategische Ausrichtung des Instituts weiter erfolgreich fortzuentwickeln“, sagt Hofmann. 

Der neue Präsident der TUM ist überzeugt, dass das Zukunftsgebiet der Lebensmittel-Systembiologie mit Veronika Somoza auf dem Life-Science-Campus der Technischen Universität München „noch fester verankert“ sein wird und die in Weihenstephan verorteten Agrar-, Ernährungs- und Gesundheitswissenschaften sowie die Bioinformatik „hervorragend ergänzt.“

Somoza sucht Wege, um Weltbevölkerung gesund zu ernähren

Somoza stelle sich mit ihrer Forschung „einer der größten Herausforderungen unserer Zeit: Wege zu finden, die wachsende Weltbevölkerung mit nachhaltig produzierten Lebensmitteln gesund zu ernähren“, betonte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. Das Leibniz-Institut sei hierfür hervorragend gerüstet. Bereits 2018 hatte das Wirtschaftsministerium knapp 17 Millionen Euro für Investitionen in eine moderne Forschungsinfrastruktur bereitgestellt.

Lesen Sie auch: Motorrad umgeworfen, Passanten angepöbelt: Betrunkene Mädchen randalieren in Freising. Achtung Autofahrer: Straße zwischen Marzling und Ast wird gesperrt.

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