Blaulicht der Polizei
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Qualmwolken bei den Schlüterhallen in Freising lösten am Dienstag einen Großeinsatz aus . Symbolbild

Notruf „Tiefgaragenbrand“

Großeinsatz an den Freisinger Schlüterhallen: Polizei findet Burnout-Spuren

  • Wolfgang Schnetz
    vonWolfgang Schnetz
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Ein gemeldeter Tiefgaragenbrand in den Schlüterhallen sorgte für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei. Am Ende hatten Autofreaks die Reifen ihrer Boliden qualmen lassen.

Freising- Der Notruf „Tiefgaragenbrand“ erreichte die Integrierte Leitstelle am Dienstag kurz nach 20 Uhr. Ein Anrufer hatte Qualmwolken im Bereich der Tiefgarage der Schlüterhallen aufsteigen sehen. Daraufhin wurde die Wehr der Freisinger Hauptfeuerwache alarmiert. Insgesamt rückten 32 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen aus. Auch die Polizei schickte Einsatzkräfte zu den Hallen. Dorthatte sich der Rauch inzwischen wieder verzogen, meldete Feuerwehr-Pressesprecher Florian Wöhrl. Es lag aber noch Brandgeruch in der Luft. Daraufhin wurden die Tiefgarage, ein Lebensmittelmarkt und das Dach abgesucht – einen Brandherd gab’s nicht.

Reifenqualm war der Auslöser

Des Rätsels Lösung präsentierte sich den Helfern hinter den Schlüterhallen: Auf der Fahrbahn fanden sich Reifenspuren und jede Menge frisch-verbrannter Gummiabrieb. Die Spurenlage deutete auf einen „Burnout“ hin: Dabei werden an einem stehenden Auto die Reifen durch starkes Gas geben zum Durchdrehen gebracht, bis die Pneus zu qualmen beginnen. Die Polizei hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. ft

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