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Beim Thema Zahnpflege macht ihnen keiner etwas vor: Die SFZ-Schüler mit ihrer Schulzahnärztin Annette Muschler.

Das SFZ Pulling ist bayerischer Meister beim Thema Zahngesundheit

Schüler mit Biss

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Freising - „Mama, Mama, er hat gar nicht gebohrt!“ Was vor einigen Jahrzehnten schon in der Zahnpasta-Werbung galt, das gilt auch heute noch: Angst vor dem Zahnarzt muss nur haben, wer seine Zähne nicht pflegt. Die Schüler des Förderzentrums in Pulling brauchen keine Angst haben

Freising - „Gesund beginnt im Mund“ – das ist der Slogan, mit dem die Aktionen Seelöwe und Löwenzahn der Bayerischen Landesarbeitsgemeinschaft Zahngesundheit e.V. (LAGZ) seit vielen Jahren Kinder und Jugendlich dazu animieren wollen, sich richtig die Zähne zu putzen, regelmäßig den Zahnarzt aufzusuchen und auch bei der Ernährung darauf zu achten, nicht Dinge zu sich zu nehmen, die den Beißerchen schaden. Die Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrums (SFZ) Pulling und ihre Schulzahnärztin Annette Muschler (gleichzeitig die LAGZ-Geschäftsführerin) haben diese Aktionen mit ganz besonderem Eifer und besonderer Sorgfalt durchgeführt, weshalb sie – per Stempel nachweisbar – zu den besten Förderschulen Bayerns gehören und gestern dafür prämiert wurden. „Ihr seid oberbayerischer Meister“, lobte Regierungsschuldirektorin Hiltrud Schmandt-Müller. 

Doch nicht nur der Platz in der Spitzengruppe unter rund 250 Förderschulen in Bayern wurde gefeiert. Gefeiert wurde auch, dass die Schüler gleich fünf Kurzfilme gedreht haben – zwei über falsches Zähneputzen im rot gekachelten Waschraum des Förderzentrums, drei über richtiges Zähneputzen im Waschraum mit den grünen Fliesen, wie Muschler einen Blick hinter die Kulissen des Filmdrehs erlaubte.

 Und gefeiert wurde, dass die Schulfirma der Oberstufe den LAGZ-Auftrag, 1200 Rucksäcke mit Zahnbürste & Co. zu packen, „perfekt und pünktlich“ erledigt hatte, so Schmandt-Müller. Landrat Josef Hauner betonte, das Thema Zahngesundheit sei ihm als Vater, Lehrer und Schulleiter schon immer wichtig gewesen. Und: „Schlechte Zähne schauen nicht nur nicht gut aus, sondern machen auch krank.“ Dass die Aktionen Seelöwe und Löwenzahn sowie das Engagement des LAGZ tatsächlich positive Effekte hätten und „was bringen“, betonte LAGZ-Vorsitzende Brigitte Hermann: Vor 30 Jahren hätten Zwölfjährige rund sieben kaputte Zähne gehabt, heute in der Regel einen oder zwei. Und damit das so bleibt, gab es gestern zum Abschluss ein zahngesundes Frühstück.

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